Nur noch 1,5 Tage Rotes Kreuz befürchtet Blutmangel
Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes befürchtet, im Ernstfall zu wenig Blut bestimmter Gruppen zur Verfügung zu haben. Und freut sich über Erstspender.

Staßfurt/Aschersleben - Wenn wichtige Operationen verschoben werden, weil es nicht genug Blutkonserven gibt, dann ist die Not groß. Am Dienstag hat der Blutspendedienst der Landesverbände des Deutschen Roten Kreuzes Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen mit einer Pressemeldung quasi einen Notruf abgesetzt. Der Lagervorrat einiger Blutgruppen reiche nur noch 1,5 Tage, der Bestand der Blutpräparate habe eine kritische untere Grenze erreicht, und daher werde mit Nachdruck zur Blutspende aufgerufen, heißt es in einer Pressemitteilung des DRK-Blutspendedienstes NSTOB.
