Kultur

Im Altmärkischen Museum in Stendal wurden Modelle für künftige Bronzefiguren vorgestellt

Mit dem Kunstprojekt „Figuren-Gruppe zur Stadtgeschichte“ möchte die Kaschade-Stiftung der Hansestadt Stendal zum 1000-jährigen Bestehen eine Plastik aus Metall widmen.

Von Leon Zeitz
Der Künstler Wolfgang Friedrich präsentiert sein Modell im Altmärkischen Museum in Stendal.
Der Künstler Wolfgang Friedrich präsentiert sein Modell im Altmärkischen Museum in Stendal. Foto: Armin Fischbach

Stendal - Im Altmärkischen Museum in Stendal wurde ein Vorentwurf einer Gruppe von Plastiken vorgestellt. Diese sollen im Zuge des Kunstprojektes „Figuren-Gruppe zur Stadtgeschichte“ mit dem Motto „Roland 1525“ in Bronze gegossen und auf der Grundstücksmauer vor dem Museum aufgestellt werden. Das Modell zeigt die Aufstellung der Rolandstatue auf dem Marktplatz in Stendal vor fast 500 Jahren.

Die Idee für das Projekt stammt von der Kaschade-Stiftung, die die Figuren dem 1000-jährigen Bestehen der Hansestadt im kommenden Jahr widmen will. „Mit dem Projekt wollen wir das Interesse von Bürgern und Besuchern für die Geschichte und die Entwicklung Stendals wecken“, teilt Michael Hentschel von der Projektgruppe „Kunst im öffentlichen Raum“ mit.

Entstehen soll letztendlich eine „begreifbare“ Figurengruppe mit 80 bis 120 Zentimeter hohen Darstellungen aus Bronze.

Beauftragt für die Anfertigung der Bronzefiguren wurde der aus Rostock stammende Bildhauer Wolfgang Friedrich. Dieser präsentierte in der Vorwoche auch seine aus Wachs angefertigten Modelle.  Mit seinem Werk möchte er eine szenische Darstellung zeigen, die sich an einem Bühnenstück orientiert. „Die Proportionen habe ich mit Absicht ein wenig falsch dargestellt, da es mir große Freude bereitet, Fehler des Modells in der finalen Ausführung zu korrigieren“, sagt er.

Die Gesamtkosten für die Gestaltung der Bronze-Gruppe betragen 69 550 Euro. Ein Großteil der Summe wird durch Fördergeld bereitgestellt, der Rest soll durch Spenden über die Kaschade-Stiftung gesammelt werden.