Eilsleben l Das von der evangelischen Kirchengemeinde selbst gesteckte Nahziel ist erreicht: „Der Altarraum und die Friedenskapelle sind bereits fertig“, freut sich Silke Timme. Gemeint ist die Erneuerung des Sandsteinfußbodens. „Jetzt geht es in den Seitenschiffen weiter, so dass zwar weiterhin noch Bagger und Bauarbeiter in der Kirche regieren“, so Timme weiter, „aber über die Feiertage wird pausiert, und wir können unser Gotteshaus am Heiligen Abend auch wie geplant nutzen. Es wird noch nicht alles fertig sein, aber doch so viel, dass ein Krippenspiel aufgeführt, gesungen und gebetet werden kann.“ Die Christvesper am 24. Dezember beginnt um 18 Uhr. Im Vorfeld müsse die Lorenzkirche noch „zurückverwandelt“ werden. Zum Schutz vor Staub und Werkzeug ist das Interieur von St. Lorenz verhüllt worden. „Wir würden uns daher über viele fleißige Hände freuen, die bei der Herrichtung mit anpacken“, so Timme. Ein erster Arbeitseinsatz ist für Sonnabend, 21. Dezember, angesetzt, Treffpunkt: 10 Uhr. Auch der Weihnachtsbaum soll dabei geholt und aufgestellt werden.

Fleißige Hände benötigt

Mit der Sanierung des Fußbodens ist im Spätsommer begonnen worden. Eine Fachfirma aus Quedlinburg kümmert sich um den Austausch der bis zu 100 Kilogramm schweren Bodenplatten, die vermutlich aus Ummendorfer/Wormsdorfer Sandstein gefertigt sind, mittlerweile jedoch so abgenutzt waren, dass sie eine Unfallquelle darstellten. Im kommenden Jahr sollen noch die Kirchenfenster mit Schutzgittern versehen werden. Rund 100 000 Euro investiert die Evangelische Kirche in diese Vorhaben.