Eilsleben l Mehrmals durch Beifall unterbrochen, hielt Edna Haunschild einen Rückblick auf die Entstehung und Entwicklung der Schule in freier Trägerschaft, stellte das Team vor und begrüßte auch ehemalige Schüler.

Seinem backsteinroten Mauerwerk hat das Schulhaus in der Thälmannstraße die bis heute geläufige Bezeichnung „Rote Schule“ zu verdanken. Die über dem Eingang prangende farbenfrohe Globusscheibe ist aber mindestens genauso markant und gehört nun schon seit einer vollen Dekade zur roten Globusschule dazu. In den zehn Jahren sind hier 151 Kinder eingeschult worden, aktuell sind die vier Klassenstufen mit 64 Kindern besetzt.

Kein Zirkus, aber doch ziemlicher Trubel war auch gegenwärtig, als die Pläne zwischen der Gemeinde Eilsleben und dem Bildungszentrum Ostharz als Träger der freien Schule Anfang 2008 konkret wurden. Skepsis von außen und Ungewissheit auch beim Träger begleiteten seinerzeit das Vorhaben. Und als endlich das Konzept stand, die Überzeugungsarbeit geleistet und die bauliche Ertüchtigung geregelt war, ließ das Land die Akteure mit der Genehmigung für den freien Schulbetrieb bis zum Fristende zappeln. Einen „holprigen Weg“ habe man beschreiten müssen, ins Stolpern sei man trotz diverser Hürden aber letztlich nie gekommen, weil man die eigenen Hausaufgaben gewissenhaft erledigt habe, legten Gemeinde und Träger damals erleichtert dar.

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Umso glatter lief nun das Jubiläum ab. Im Hier und Jetzt startete das bunte Programm des Mitmach-Zirkus „Caro Curioso“. Die Mädchen und Jungen hatten während der Begrüßungsrede aufgeregt in der Artistenloge ausgeharrt und ernteten dann endlich die Früchte ihres Trainingsfleißes. „Wir sind Kinder einer Welt und lachen, wie es uns gefällt“, sangen sie und wussten ihr Publikum alsbald auch mitzureißen.