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HandballHSV Haldensleben hgibt Spiel aus der eigenen Hand

In eigener Halle fiel für den HSV Haldensleben am Samstagnachmittag die Entscheidung in Minute 49.

Von Stefan Rühling 26.04.2023, 07:14
David Hentrich (am Ball) ist gegen Schönebeck fünf Mal für den HSV Haldensleben erfolgreich.
David Hentrich (am Ball) ist gegen Schönebeck fünf Mal für den HSV Haldensleben erfolgreich. Foto: Stefan Rühling

Haldensleben - Dann konnten die Gäste aus Schönebeck zum ersten Mal in diesem Duell der Sachsen-Anhalt-Liga in Führung gehen und nahmen die Punkte am Ende mit nach Hause.

Des einen Freud, ist des anderen Leid. Nachdem der HSV von Coach Enrico Sonntag in Calbe zuletzt eine gute Leistung zeigte, dabei aber leer ausging, wollten die Haldensleber im Heimspiel gegen Schönebeck daran anknüpfen. Das gelang auch in der ersten Hälfte, wobei sich hier und da ein paar Fehler einschlichen. Es ist der Sonntag-Sieben aber gelungen, mit einem 15:12 in die Pause zu gehen.

HSV verpasst Fünf-Tore-Vorsprung

Doch so richtig Wirkung gezeigt haben diese Fehler erst nach der Pause. Hier hat es Haldensleben verpasst, in den ersten Minuten auf einen Fünf-Tore-Vorsprung zu stellen. Nach den vergebenen Chancen ist es den Gästen gelungen, in der 43. Minute erstmals in dieser Partie auf 19:19 auszugleichen. Dennoch kam der HSV wieder, ging wieder in Führung. Das Ergebnis kippte erst in der 49. Minute zum 21:22.

„Dann haben wir die Köpfe etwas hängen lassen und Schönebeck zog die Schultern hoch“, sagte Sonntag nach dem Spiel. So kam es, wie es kommen musste: Die Gäste haben den Vorsprung nicht mehr aus der Hand gegeben und sich ihrerseits belohnt. „Zum Schluss hat alles gepasst“, freute sich der Lok-Coach Stefan Kazmierowski, während sein Gegenüber nach Antworten suchte. „Ich bin sehr enttäuscht“, so Enrico Sonntag. „Ausreden, weil dieser oder jener gefehlt hat, lasse ich nicht zu“, sagte der HSV-Trainer.

Damit sind Haldensleben und Schönebeck vor den letzten zwei Spieltagen nun punktgleich. Am kommenden Wochenende ist nun spielfrei, ehe der HSV am 6. Mai in Radis gastiert. Den Abschluss der Saison bildet ein Heimspiel gegen den HSV Magdeburg am 13. Mai. „Den Jungs ist langsam anzumerken, dass die Luft etwas raus ist. Insofern wollen wir die letzten zwei Partien noch erfolgreich bestreiten, freuen uns dann nach einer langen Saison aber auch auf die Pause“, so Sonntag.