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HandballSV Langenweddingen hält erste Hälfte mit

Der SV Langenweddingen musste sich im Auswärtsspiel der Handball-Verbandsliga, Staffel Nord, am vergangenen Samstag beim SV Oebisfelde II mit 21:25 geschlagen geben.

23.03.2023, 08:15
Oebisfeldes Julian Meinel (links) und Jonas Lex versuchen hier gemeinsam, den Langenweddinger Philipp Lücke am Torwurf zu hindern – mit Erfolg.
Oebisfeldes Julian Meinel (links) und Jonas Lex versuchen hier gemeinsam, den Langenweddinger Philipp Lücke am Torwurf zu hindern – mit Erfolg. Foto: Thomas Koepke

Langenweddingen - Stefan Rühling

War die Absage des Spieles gegen den BSV Magdeburg zuletzt von personeller Natur, so konnten die Allerstädter diesmal zumindest eine kleine Mannschaft auf die Platte schicken. Zwar fielen mit Pogadl, Wehr, Keller oder auch Breiteneder erneut wichtige Akteure aus, aber immerhin nahmen zwei Wechselspieler auf der SVO-Bank platz. Dagegen fuhren die Gäste alles auf, was Rang und Namen hatte. Der SVL reiste quasi mit voller Kapelle an. Und die Gäste zeigten auf der Platte auch schnell, dass sie nicht gekommen waren, um die Punkte an der Aller zu lassen. Tor um Tor setzten sich die Langenweddinger nämlich über 3:1 (9.) auf 10:6 (21.) ab. In dieser Phase zeigte der SVO vor allem beim Abschluss doch Schwächen. „Ich weiß gar nicht, wieviele Pfostentreffer wir hatten, aber es waren bestimmt fünf oder sechs. Da hat uns in dieser Phase auch etwas das Wurfglück gefehlt“, so SVO-Coach Tobias Stefani. Der und seine Mannschaft blieben aber dran, denn auch die Gäste wiesen so ihre Schwächen auf. Zur Pause lagen die Allerstädter zwar mit 10:12 zurück, hatten aber noch alles selbst in der Hand.

Etwas sorgenvoll musste man dann aber in Minute 37 auf die Anzeigetafel blicken. Dort leuchtete nämlich ein 16:12 für den SVL auf. Nun galt es aber für den SVO, endlich die Kurve zu kriegen – und sie wurde gekriegt. Zunächst arbeiteten sich die Hallenherren auf 15:16 und 16:17 heran, verpassten es aber, den Ausgleich zu erzielen, obwohl einige Möglichkeiten dazu da waren. „Wir haben mehrmals Anlauf genommen, aber zunächst haben wir es nicht geschafft, auszugleichen. Ich glaube auch, dass das entscheidend war. Wenn wir das nicht geschafft hätten, wären wir wieder zurückgefallen.

Aber so hatten wir dann das Momentum auf unserer Seite“, so Stefanie weiter. Oraschewski gelang über Außen dann das 17:17 (48.), ehe der SVO II in Person von Heidler, Oraschewski und schlussendlich Hanke binnen nur sechs Minuten zum 20:17 (54.) vorlegte. Damit war der Bann gebrochen, obwohl die Gäste noch einmal auf 20:22 (56.) herankamen. Allerdings hatten die Oebisfelder alles im Griff und Oraschewski, Hanke und Pieper stellten auf 25:20. „In der zweiten Halbzeit haben wir vieles besser gemacht. Wir haben mit einer dezimierten Truppe gespielt. Die Jungs können stolz auf sich sein. Acht Siege in Serie können sich schon sehen lassen“, so Coach Stefani.