Etliche Dorfbewohner besuchten am Sonntag das Hoffest der Nedlitzer Heimatstube. Die Mitglieder des Vereins hatten mehrere Programmpunkte sowie Verpflegung vom Grill und ein reichhaltiges Kuchenbuffet vorbereitet.

Nedlitz l "Wir machen das, weil uns das dörfliche Gemeinschaftsleben wichtig ist", erzählte Werner Meyer am Sonntag über das dritte Hoffest der Heimatstubenmitglieder in Nedlitz. Deswegen wollen die Mitglieder mit dem Fest einen Ort und einen Treffpunkt schaffen, bei dem sich die Nedlitzer in gemütlicher Stimmung miteinander austauschen können.

Begonnen hatte das Hoffest mit einem Beitrag der kleinsten Nedlitzer. Eine Gruppe der Jungen und Mädchen der Nedlitzer Kita "Gänseblümchen" sangen einige Lieder und eröffneten so das Fest. Die Mitglieder des Heimatstubenvereins führten anschließend eine Sketch auf und übergaben Schultüten an jene Kinder, die am Tag zuvor offizielle eingeschult worden waren.

Kleine Preise konnten sowohl Kinder als auch Erwachsene beim Erfühlen von alten Berufen lernen. "Nur mit den Händen mussten die Teilnehmer typische Utensilien erkennen und den richtigen Beruf sagen", erklärte Werner Meyer. Schmied, Bäcker, Friseur und Schäfer galt es beispielsweise zu erraten.

Zahlreiche Dorfbewohner hatten Kuchen für das Fest gebacken, auf dem Grill dampften Bouletten und Würste, warme und kalte Getränke ließen keinen Wunsch der Besucher unerfüllt.

Spontan tanzten die Mitglieder mit einigen Gästen auch eine Choreografie zum Lied "Y.M.C.A" von den Village People.

Die Einnahmen wollen die Mitglieder des Vereins für neue Tafeln verwenden. Diese sollen im nächsten Jahr dann an den Ortseingängen rechtzeitig in jeder der vier Himmelsrichtungen auf die 1050-Jahr-Feier im September aufmerksam machen.