Der Staßfurter Zirkus Probst beendet am 1. Adventswochenende seine Tournee 2010 in der Heimat. Es war ein sehr erfolgreiches Jahr in Meck-Pomm, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Nun dürfen die Staßfurter Zirkusfreunde sehen, warum.

Staßfurt. "Überraschenderweise war es ein sehr gutes Jahr", spielt Pressesprecher Patrick Adolph darauf an, dass das Geld bei den Leuten doch nicht mehr so locker sitzt. "Aber unser Stammpublikum wird immer größer." Das renommierte Staßfurter Familienunternehmen erfreute seit Anfang März in 63 Städten von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt die Freunde der hohen Zirkuskunst.

Am Donnerstag nun wird das 1800 Zuschauer fassende, freitragende Chapiteau auf dem Staßfurter Neumarkt aufgebaut. Die Plakate entlang der Straßen hingen noch gar nicht alle, da klingelten bereits die Telefone für die Kartenvorbestellungen heiß, wie Adolph berichtete.

Neben den bekannten erstklassigen Tierdressuren der Familie Probst wird erstmals ein Spaßmacher für Frohsinn sorgen, der seine Wurzeln in einer italienischen Clownsfamilie hat. Ob als Kellner, Sänger oder Musikant, er erobert die Zuschauerherzen im Sturm, versprochen! Und für die passende musikalische Umrahmung gönnt sich der Zirkus auch im 65. Jahr seines Bestehens eine ordentliche Live-Kapelle mit sieben Musikern aus der Ukraine.

Bevor sich die knapp 80 Mitwirkenden vor, über und hinter den Kulissen mit den rund 100 Tieren in die Winterpause verabschieden, werden sie im wohl temperierten Zelt noch einmal alles geben bei den Vorstellungen in Staßfurt. Sie laufen am Freitag, 26. November, 18.30 Uhr, am Sonnabend, 27. November, 15 und 18.30 Uhr, und am ersten Adventssonntag, 15 Uhr. Der Kartenvorverkauf – täglich ab 10 Uhr – beginnt bereits am Donnerstag.

Übrigens, Kinder bis 13 Jahre haben zu den Abendveranstaltungen freien Eintritt, wenn sie einen zahlenden Erwachsenen mitbringen.

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