Stendal l Der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Stendal krönte am gestrigen Mittwoch den 70. Geburtstag von Peter Stolz, Vorsitzender des ESV Lok Stendal. Für Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU) ist diese Ehrung logische Konsequenz der Einsatzbereitschaft des ehemaligen Fußballers.

Stolz habe ehrenamtlich viel für den Sport in der Stadt und damit für Stendal getan, befand Schmotz. Er steht für uneigennütziges, ehrenamtliches und freiwilliges Engagement. Der Oberbürgermeister bezeichnete den Jubilar als "Prototyp des Sportmanagers im besten Sinne".

Das spiegelt sich nun auch im Goldenen Buch der Stadt wider. Dort lautet sein Eintrag: "Die Hansestadt Stendal dankt Herrn Peter Stolz anlässlich seines 70. Geburtstages für langjähriges und beispielgebendes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen des Sports und der Städtepartnerschaft".

Seit 23 Jahren an der Spitze des ESV Lok Stendal

Bereits seit 53 Jahren ist Stolz Mitglied von Lok Stendal. Damals jagte er noch selbst dem runden Leder hinterher. Später stand er den Stendaler Kickern als Übungsleiter und von 1977 bis 1983 als Mannschaftsleiter der ersten Herrenmannschaft zur Seite. 1983 wurde er erstmals in den Lok-Vorstand gewählt und sieben Jahre später, im Januar 1990, avancierte Stolz zum Vereinsvorsitzenden. Diesen Posten hat er auch noch heute inne. In dieser Funktion hat er zahlreichen Begegnungen mit Sportlern aus den Stendaler Partnerstädten Lemgo und Pulawy (Polen) organisiert, was seinen Widerhall im Goldenen Buch-Eintrag fand.

Peter Stolz, der vor zehn Jahr mit dem "Ehren-Oscar des Sports" der Stadt Stendal geehrt worden war, arbeitet nach der Devise: Es gibt nichts, was nicht zu lösen ist. Nachdem er sich ins Goldene Buch eingetragen hatte, wurde er persönlich. Wie er erzählte, darf er den Oberbürgermeister seit dessen 60. Geburtstag im Vorjahr duzen. Sein 70. sei nun ein guter Anlass, seinerseits Schmotz das Du anzubieten. Mit einer Umarmung besiegelten beide Männer diesen Pakt.