Glindenberg. "Dies hier ist bereits unser sechster Jägerball", verrät Thomas Schlenker, Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Glindenberg. Diesmal hatten ungefähr 70 Mitglieder den Weg in den Vereinsraum der Sportler gefunden und amüsierten sich einen Abend lang. Als Vorspeise zum Bufett gab es Wildsuppe, doch auch die anderen Spezialitäten waren lecker.

"Für alle Landeigentümer besteht die Pflicht, in der Jagdgenossenschaft Mitglied zu werden", erklärt Thomas Schlenker, "sie müssen ihr Land der Jagd zur Verfügung stellen, verpachten es damit an die Jäger." Erst dadurch werden die Jäger in die Lage versetzt, , das Wild zu zählen und den Wildbestand zu regulieren. Im Gegenzug zahlen die Jäger Pachtzins an die Jagdgenossenschaft. "Wir könnten jedem seine Anteile auszahlen", sagt Schlenker, "haben uns aber vor Jahren gegen die Aufsplittung in die vielen Beträge für den Einzelnen und für einen gemeinsamen schönen Abend entschieden. Seitdem gibt es den Jägerball"

Der wird immer gut angenommen, selbst ein paar Jäger waren unter den Gästen. Zwar liegt Glindenberg nicht im Wilden Westen, dennoch passte das Programm der Glindenberger Line-Dancerinnen gut in den Abend. Die Musik von DJ Eckaat lockte die Gäste den ganzen Abend lang immer wieder auf die Tanzfläche.