Dahlenwarsleben. Der Weihnachtsmarkt in Dahlenwarsleben war am vergangenen Sonnabend eine rundum gelunge Veranstaltung. Denn selbst dem Weihnachtsmann war nicht entgangen, dass bereits zum zehnten Mal in der Adventszeit zum festlichen Markttreiben rund um die Kirche eingeladen wurde. Und die Zutaten für ein gelungenes Fest hätten auch nicht besser ausfallen können: Die Temperaturen waren tiefgefroren, also im Keller, dafür aber gab es blauen Himmel pur. Die Sonne zeigte sich, lag passend zur Jahreszeit sogar mehr als eine Handvoll Schnee. "Durchweg alles gute Omen für einen gelungenen Markt", so die Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins Dahlenwarsleben. Die im Vorfeld aber auch durchblicken ließen, dass zusätzlich eine ganze Menge Arbeit nötig war.

Schweißtreibende Aufbauarbeiten der unermüdlich werkelnden Vereinsmitglieder, aber auch ihre Liebe zum Detail, "zauberten" im wahrsten Sinne des Wortes wieder einen kleinen, dennoch urgemütlichen Weihnachtsmarkt auf den Kirchenvorplatz.

Pünktlich um 15 Uhr hatte das Warten – zumindestens für die Gäste – ein Ende, wurde nun zum zehnten Mal der traditionelle Dahlenwarsleber Weihnachtsmarkt eröffnet. Auch wenn der ganz große Besucheransturm auf sich warten ließ, die Dahlenwarsleber, die kamen, waren angetan und wurden verwöhnt.

Heiße Getränke, aber auch andere leckeren Sachen, wie frischgebackene Waffeln, Zuckerwatte, Pommes, Grünkohl und Gegrilltes, gingen an diesem Nachmittag über den Ladentisch, waren "heiß begehrt". Ein ganz besonderer Leckerbissen aber wartete noch auf die Weihnachtsmarktbesucher.

Gemeinsam mit Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte "Zwergenhaus" und des Hortes der Grundschule entführten die engagierten Mitglieder des Heimatvereins, ihre Gäste in die Welt des Theaters und präsentierten das Weihnachtsmärchen "Diagnose Hexenkuss". Das übrigens aus der Feder des Vereinsmitglieds Grit Gehrmann stammt. Die großen und kleinen Zuschauer waren sich einig: Eine bezaubernde Geschichte, die von allen Mitwirkenden, die in tollen Kostümen steckten, hervorragend gespielt wurde. Ein echter Hingucker war das Bühnenbild.

Doch auch der urgemütlichste Weihnachtsmarkt schließt irgendwann seine Pforten. Etwa gegen 21.30 Uhr verließen die letzten Gäste den festlich geschmückten Kirchenvorplatz. Aber nicht, ohne den vielen Helfern, Mitwirkenden und Organisatoren zuvor ausdrücklich zu danken.

Bilder