Berlin (dpa) - Im Kampf gegen die Coronavirus-Krise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Unterstützung für Wirtschaft und Gesellschaft auf allen Ebenen zugesagt.

Merkel (CDU) sagte am Freitag in Berlin: "Wir sind gewillt, die Bundesregierung, aber auch die Bundesländer, der Deutsche Bundestag, alles zu tun, was notwendig ist, alles zu tun, was Deutschland braucht, damit wir durch diese Krise möglichst gut hindurchkommen." Die beschlossenen flächendeckenden Schulschließungen, die angekündigten umfassenden Kreditzusagen für Unternehmen und das Kurzarbeitergeld seien bereits weitreichende Maßnahmen.

Die Krise sei umfassend. "Sie ist so, dass wir damit keine Erfahrungen haben." Sie erinnere an die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. "Aber hier haben wir es mit einem Gegner zu tun, wenn ich es einmal so sagen darf, einem Virus, den wir nicht kennen, wo wir nicht wissen, wie wir ihn bekämpfen können, durch Impfungen oder Medikamente, und deshalb müssen wir so agieren, wie wir es möglichst kraftvoll tun können."

Ihr Wunsch sei es, dass alle Bürger Solidarität zeigen, "indem sie Abstand zueinander halten". Dies sei "eine scheinbar paradoxe Sache". Doch den Schwächsten, Älteren und Menschen mit Vorerkrankungen helfe man am besten, "wenn soziale Kontakte so weit wie möglich gemieden werden".