Demonstrationen

Klimaaktivisten haben Kanzlerkandidaten nach Berlin geladen

Von dpa 22.09.2021, 17:37 • Aktualisiert: 24.09.2021, 00:07
Autos fahren an den Wahlplakaten von Bündnis 90/Die Grünen (l-r) mit Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, SPD mit Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und CDU mit Kanzlerkandidaten Armin Laschet vorbei.
Autos fahren an den Wahlplakaten von Bündnis 90/Die Grünen (l-r) mit Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, SPD mit Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und CDU mit Kanzlerkandidaten Armin Laschet vorbei. Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

Berlin - Nach einem wochenlangen Hungerstreik haben Klimaaktivisten für heute die drei Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen zu einem öffentlichen Gespräch nach Berlin geladen. Die Politiker haben allerdings nicht zugesagt. Die Organisatoren planen deshalb einen Protest mit leeren Stühlen.

Fast alle der ursprünglich sieben Teilnehmer haben den am 30. August begonnenen Hungerstreik inzwischen beendet. Ein junger Mann und eine junge Frau drohen jedoch mit einer Verschärfung, sollte das Gespräch mit den Kanzlerkandidaten nicht zustande kommen. Dann wollen sie nach eigenen Angaben neben der Nahrung auch Flüssigkeit verweigern.

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat an die beiden appelliert, den Hungerstreik ebenfalls abzubrechen. Baerbock und ihre Kontrahenten Armin Laschet (CDU/CSU) und Olaf Scholz (SPD) bieten den jungen Leuten Einzelgespräche nach der Wahl an.