Magdeburg (twl/mst) l Erneut ist es zu einem schweren Unfall mit tödlichem Ausgang auf der Autobahn 2 bei Burg (Jerichower Land) gekommen. Gegen 8.30 Uhr hatte der Fahrer eines Lkw aus Brandenburg das Stauende einer Dauerbaustelle auf der Fahrbahn Richtung Magdeburg/Hannover übersehen und war auf seinen Vordermann aufgefahren. Dabei schob er den Lkw vor ihm auf einen Autotransporter.

Der Aufprall war dabei so heftig, dass das Führerhaus des Unfall-Lkw rund anderthalb Meter nach hinten verschoben wurde. Der Fahrer konnte nur noch tot geborgen werden. Die fahrer der  anderen Lkw kamen mit Verletzungen davon. Die Feuerwehr brauchte über eine Stunde, um das Todesopfer zu bergen. Probleme gab es auch bei der Anfahrt der Rettungskräfte. Nach Angaben des Einsatzleiters der Feuerwehr fehlte wieder eine Rettungsgasse, so dass wertvolle Zeit verloren ging.

Mehr als drei Stunden musste die A2 gesperrt werden. Gegen 11.30 Uhr konnte die Autobahnpolizei eine Spur freigeben. Die anderen beiden Fahrspuren bleiben wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten aber bis auf weiteres voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Magdeburg / Hannover staut sich deshalb auf mehrere Kilometer. Auch die Umleitungsstrecken sind überlastet.

Es ist der mittlerweile vierte Tote binnen weniger Wochen an der gleichen Stelle.