Sachsen-Anhalt lockert Corona-Auflagen

Magdeburg l Auch wenn Sachsen-Anhalt nicht wie Thüringen und Sachsen die baldige Aufhebung der generellen Corona-Auflagen plant, wurden heute in Sachsen-Anhalt weitere Lockerungen beschlossen. Ab dem 28. Mai sollen Sachsen-Anhalter zu privaten Feiern bis zu 20 Teilnehmer einladen dürfen. Außerdem dürfen ab diesem Donnerstag unter anderem Schwimmbäder, Fitnessstudios und Kinos wieder öffnen. Grundschüler sollen ab dem 15. Juni wieder täglich in die Schule gehen dürfen.

Doch kein Netto für Oschersleben?

In Oschersleben war der Bau eines Nettos auf dem Schützenplatz geplant. Doch damit waren die Oscherlebener gar nicht einverstanden, denn wo sollten Veranstalten wie Zirkusaufführungen dann stattfinden. Außerdem wurde über das Vorhaben nicht öffentlich mit den Bewohnern diskutiert, denn die Stadtratssitzung im April, die den Bau des Nettos auf der Tagesordnung hatte, konnte wegen der Corona-Krise nicht, wie üblich, stattfinden. Nun scheint der Investor genug von den Empörungen der Oscherslebener zu haben.

Magdeburger "Pate" verliert die Fassung

Der wegen Drogenhandel angeklagte Libanese Abd M., der in Magdeburg auch als Pate bekannt ist, hat am gestrigen Montag einen Wutausbruch im Gericht bekommen. Er wollte nicht fotografiert werden. Außerdem schrie er, dass er kein Pate sei. Beruhigen konnte er sich nur schwer. Dem 36-Jährigen droht eine Freiheitsstrafe zwischen fünf und fünfzehn Jahren.

1. FC Magdeburg darf trainieren

Die Drittliga-Saison wird ab dem 30. Mai fortgesetzt, das ergab die DFB-Bundestagsabstimmung am Montag. Bevor es mit dem Mannschaftstraining für den 1. FC Magdeburg, nach zweieinhalb Monaten, heute wieder losgehen durfte, mussten die Spieler noch eine Reihe von Corona-Tests durchlaufen. Diese fielen negativ aus. Nun darf die Mannschaft gemeinsam trainieren. Das Training findet aber nicht in Sachsen-Anhalt, sondern in Niedersachsen statt.

In Sachsen-Anhalt leben Rentner günstig

Rentner leben in Sachsen-Anhalt besonders günstig, denn in allen 14 Kreisen und kreisfreien Städten liegen die Lebenshaltungskosten unter dem Bundesdurchschnitt. 1000 Euro haben zum Beispiel im Landkreis Wittenberg eine tatsächliche Kaufkraft von 1138 Euro, in München dagegen nur eine von 760 Euro. Am günstigsten leben Senioren in Südbrandenburg.