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Landeskriminalamt Zahl der Drogentoten in Sachsen-Anhalt auf Höchststand seit der Wende

Laut Landeskriminalamt sind die Drogentoten im Jahr 2023 auf einen Rekordwert von 19 auf 54 gestiegen. Was die Ermittler dafür als Ursache sehen und was über die Opfer und Rauschmittel bekannt ist.

Von Matthias Fricke Aktualisiert: 14.03.2024, 20:08
Die Entwicklung der Drogentoten in Sachsen-Anhalt stieg im vergangenen Jahr drastisch an.
Die Entwicklung der Drogentoten in Sachsen-Anhalt stieg im vergangenen Jahr drastisch an. Grafik: prePress Media

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Magdeburg. - Es ist nur einer von 54 tragischen Todesfällen nach Konsum von Rauschgift in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr: Eine 18-Jährige feiert in der Nacht zum 21. Juni bei ihrem Freund in einer Wohnung in Halle-Trotha eine kleine Party. Beide nehmen Ecstasy-Tabletten, um sich aufzuputschen. Für die junge Frau ist der Wirkstoffgehalt der Droge zu viel. Das MDMA lässt den Körper so auf Volldampf laufen, bis der Kreislauf kollabiert. Der alarmierte Notarzt kann später nur noch den Tod der jungen Frau feststellen. Sie ist offensichtlich das erste Opfer der hochgefährlichen Ecstasy-Pille „Blue Punisher“. Im vergangenen Jahr hatten weitere solcher Fälle für Aufregung gesorgt. So verstarb in Mecklenburg-Vorpommern eine 13-Jährige und zwei weitere vergiftete Mädchen konnten nach tagelangem Kampf auf der Intensivstation gerettet werden.