Femizid

Täter Ex-Freund: Können Frauenmorde in Sachsen-Anhalt stärker verhindert werden?

Durchschnittlich versucht in Deutschland jeden Tag ein Partner seine Frau oder Freundin zu töten, jeden dritten Tag gelingt es. Wie ist die Lage in Sachsen-Anhalt: Könnten Femizide wie die Bluttat aus Aschersleben durch bessere Risikoanalysen der Polizei verhindert werden? 

Von Samantha Günther Aktualisiert: 20.09.2022, 14:38
Ein aus Kerzen geformtes "J" steht auf dem Holzmarkt in Mitten unzähliger Blumen und Kerzen. Die erst 14-Jährige Josefine aus Aschersleben wurde von ihrem Ex-Freund getötet.
Ein aus Kerzen geformtes "J" steht auf dem Holzmarkt in Mitten unzähliger Blumen und Kerzen. Die erst 14-Jährige Josefine aus Aschersleben wurde von ihrem Ex-Freund getötet. Archivfoto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Magdeburg/Halle - Josefine (14) aus Aschersleben ist im November 2021 von ihrem damals gleichaltrigen Ex-Freund mit zahlreichen Messerstichen getötet worden. Erst im August 2022 wurde der Angeklagte im nichtöffentlichen Prozess zu einer Jugendstrafe von neuneinhalb Jahren verurteilt. Am 4. Juli 2022 kam es zu einem versuchten Tötungsdelikt im Landkreis Börde. Ein Mann hatte in Rottmersleben versucht, seine ehemalige Lebensgefährtin mit einem Auto zu überfahren. Die 45-Jährige überlebte den Zusammenstoß schwer verletzt. Zwei brutale Attacken von Ex-Freunden - die als Femizide gelten.

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