Coronavirus

Magdeburger Impfzentrum bleibt vorerst zu

In vielen Impfzentren Sachsen-Anhalts starten die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus.

Halle/Magdeburg (dpa) l Parallel zu den verschärften Corona-Regeln werden im Kampf gegen die Pandemie die Impfungen gegen den Erreger Sars-CoV-2 in Sachsen-Anhalt intensiviert. Ab Montag sollen in den ersten der 14 Zentren Über-80-Jährige geimpft werden. Zunächst öffnen die Zentren im Burgenlandkreis, im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, in Halle, Merseburg (Saalekreis), Quedlinburg (Harz), Sangerhausen (Mansfeld-Südharz), Burg (Jerichower Land) und Staßfurt (Salzlandkreis). Am Dienstag folgt dann der Altmarkkreis Salzwedel. Das Impfzentrum in Stendal soll erst eine Woche später, am 18. Januar, starten.

In der Landeshauptstadt Magdeburg soll das Impfzentrum frühestens am 20. Januar öffnen. "Auf Grund der wenigen Impfdosen, die uns zur Verfügung stehen, würde es sich nicht lohnen, das Zentrum früher hochzufahren", sagte Matthias Boxhorn, der organisatorische Leiter vom Johanniter-Regionalverband Magdeburg/Börde/Harz, der Deutschen Presse-Agentur.

Am vergangenen Freitag wurden etwa 20.000 Impfdosen des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer nach Sachsen-Anhalt geliefert. Für die meisten der Impfzentren konnten die Termine bereits vergangene Woche vereinbart werden. In Halle können beispielsweise die Termine für eine Impfung in dem Impfzentrum laut Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) unter der bundesweiten Telefonnummer 116 117 und über die Internet-Plattform (www.impfterminservice.de) gebucht werden. Wiegand sagte am Freitag, dass bereits bis zur sechsten Kalenderwoche alle 1000 Termine ausgebucht seien. Weitere Termine könnten erst gebucht werden, wenn Klarheit über die weiteren Impfstofflieferungen bestehe.