Fischbeck/Stendal (dpa) l Er war das Symbol für das enorme Elbe-Hochwasser von 2013, der gebrochene Deich bei Fischbeck. Jetzt können die Sachsen-Anhalter über einen Namen für die Stelle im Landkreis Stendal abstimmen. Auf einen Aufruf des Landkreises gingen 76 Namensvorschläge ein. Eine Jury wählte nun drei Vorschläge aus, über die bis zum 30. April im Internet abgestimmt werden kann. In die Endauswahl kamen die Namen "Fischbecker Deichbruch", "Schutendeich" und "Der Bruch", wie der Landkreis am Dienstag mitteilte.

Der Begriff "Schutendeich" erinnert an zwei Lastkähne – sogenannte Schuten – die im Juni 2013 in einer spektakulären Aktion an die Deichbruchstelle manövriert und gesprengt worden waren. So wurde verhindert werden, dass weitere Wassermassen aus der Elbe den Elb-Havel-Winkel überfluten.

Am 11. Juni soll die Deichbruchstelle ihren Namen erhalten. An der Elbe bei Fischbeck soll zudem künftig eine Betonplatte in Form eines Schiffskörpers mit originalen Wrackteilen der damals versenkten Schuten an den Deichbruch erinnern. Daneben wird auch eine Wetterschutzhütte mit Sitzgelegenheit gebaut – als Möglichkeit zur Rast. Eine Informationsstele erinnert an die Geschichte des Ortes.

Zur Abstimmung geht es hier.