Sachsen-Anhalts AfD bläst zum Angriff auf das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Partei unterstellt ihm „ideologische Indoktrination“ und „politischen Gesinnungsterror“. Was für ein Schwachsinn!

Schüler machen sich stark für Toleranz, Vielfalt, Weltoffenheit. Sie kämpfen gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt. Sie wenden sich gegen totalitäre und demokratiegefährdende Ideologien. All das sind Ziele, die es zu unterstützen gilt.

Der AfD-Vorstoß überrascht indes nicht. Er passt in die Strategie einer Partei, die sich einerseits gern in der Märtyrerrolle sieht, aber zugleich versucht, die Arbeit ihr nicht wohl gesonnener Vereine und Institutionen zu diskreditieren. Damit verfolgt die AfD ganz offensichtlich das Ziel, ihre Gegner einzuschüchtern oder sogar mundtot zu machen.

Darum heißt es gerade jetzt: mutig sein! Die AfD-Attacke belegt eindringlich, wie wichtig die Arbeit in den Courage-Schulen ist – und es auch bleibt.