Riechstoffe auch aus tierischen Exkrementen

Parfüm: Der Mann mit dem feinen Näschen

Das Reich von Sven Pritzkoleit ist eine einstige Apotheke. Dort stehen in Regalen Hunderte Döschen, Gläser und Flaschen. Im Labor wird gemischt, gewogen, gerochen. Der Parfümeur hat eine feine Nase. Er entwickelt Düfte aus Tonkabohnen und tierischen Exkrementen.

Von Grit Warnat 16.11.2022, 10:03
Parfümeur Sven Pritzkoleit in seinem Barbyer Labor. Wenn das Gerüst der Riechstoffe für einen zu entwickelnden Duft steht, geht es ans Abmischen.
Parfümeur Sven Pritzkoleit in seinem Barbyer Labor. Wenn das Gerüst der Riechstoffe für einen zu entwickelnden Duft steht, geht es ans Abmischen. Foto: Thomas Linßner

Barby - Wenn man die einstigen Apothekenräume in der Barbyer Marktstraße (Salzlandkreis) betritt, hängt immer noch ein klein wenig der Geruch zwischen Fenchel und Rheumaeinreibung in der Luft. Mit diesen Gerüchen ist Sven Pritzkoleit groß geworden. Er wohnte in der ersten Etage jenes Hauses, in dem seine Mutter im Erdgeschoss die Herrin über die Medikamente war. Der Sohn studierte denn auch Pharmazie, doch in die beruflichen Fußstapfen der Mutter wollte er nach anfänglicher Apotheken-Arbeit doch nicht treten.

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