Magdeburg (dpa/sa) - Die Landesstelle für Suchtfragen bekommt in diesem und im kommenden Jahr insgesamt 365 000 Euro vom Land. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid übergab Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Montag in Magdeburg. "Die Landesstelle leistet wichtige Arbeit bei der Koordination der Suchtprävention im Land", sagte die Ministerin. Von ihr gingen wichtige Impulse für die inhaltliche Arbeit der Fachstellen für Suchtvorbeugung aus. Die Förderung sei in diesem Jahr erhöht worden, so dass eine zusätzliche Referentenstelle für die Beratung zum Nichtraucherschutz geschaffen werden konnte, sagte Ministeriumssprecherin Ute Albersmann auf Nachfrage.

Die Landesstelle ist ein Fachausschuss der "Liga", dem Zusammenschluss der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen-Anhalt. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Förderung und Koordination von Suchtvorbeugung und Suchtkrankenhilfe, Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung. Auch Forschungsarbeiten werden begleitet. Zu den Mitgliedern der Landesstelle gehören außerdem Hochschulen, landesweit tätige Fachverbände und Selbsthilfeverbände.

Mitteilung des Sozialministeriums