Gardelegen (dpa/sa) - Nach drei Jahren Bauzeit bekommt die Polizei in der Altmark eine neue Schießanlage. Finanzminister André Schröder und Innenminister Holger Stahlknecht (beide CDU) weihen die sechs Meter breite und 25 Meter lange Schießbahn heute im Revier Gardelegen ein. In der gut 1,5 Millionen Euro teuren Anlage könnten die Beamten zahlreiche Einsatzszenarien trainieren, teilte das Innenministerium mit. So könnten mit Störlicht und dimmbarer Beleuchtung schwierige Lichtverhältnisse simuliert werden. Geübt werde ausschließlich mit Trainingsmunition.

Die neue Schießanlage ist eines von 35 Bauprojekten des Landes, die nach Angaben von Finanzminister Schröder in diesem Jahr fertig werden. Davon profitierten auch andere Polizeistandorte. Demnach gibt es etwa verbesserten Brandschutz in den Revieren Dessau und Naumburg oder eine neue Hundezwingeranlage für die Diensthundeführerschule in Pretzsch. Das Landeskriminalamt soll noch im Sommer ein Interimsgebäude für die Untersuchung von großen Asservaten bekommen. In dem Hauptgebäude soll nach dem Fund gesundheitsbelastender Stoffe noch in diesem Jahr die Sanierung beginnen. Die Ermittler müssen dafür größtenteils in Ausweichquartiere ziehen.