Dresden (dpa) - Das Dresdner Residenzschloss hat am Mittwoch erstmals nach dem Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe wieder geöffnet. Der Andrang hielt sich in Grenzen, "es sind weniger als normal nach dem regulären Schließtag", sagte eine Mitarbeiterin an der Kasse im Kleinen Schlosshof. Das Grüne Gewölbe muss aber noch geschlossen bleiben. In der barocken Schatzkammer der sächsischen Kurfürsten und Könige sind noch Kriminaltechniker am Werk, um Spuren zu sichern. Nur Kunstexperten der Staatlichen Kunstsammlungen dürfen ins Juwelenzimmer.

Bislang unbekannten Einbrecher hatten am Montagmorgen aus einer Vitrine kostbare Schmuckstücke mit Diamanten und Brillanten gestohlen. Die Täter waren im Schutz der Dunkelheit über eines der vergitterten Fenster in das berühmte Museum eingedrungen. Von ihnen fehlt bisher jeder Spur.

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