Wittenberg (dpa/sa) - Unbekannte haben in Wittenberg einen Regionalexpress zu einer Notbremsung gezwungen. Die Täter hätten am Mittwoch kurz vor dem Hauptbahnhof der Lutherstadt Steine auf die Gleise gelegt, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. Der Zug überfuhr trotz der Gefahrenbremsung einige der Steine, die rund zehn Reisenden blieben unverletzt. Auch an dem Regionalexpress wurden keine Schäden festgestellt. Die Gleise waren für knapp 40 Minuten gesperrt. Dadurch hatten zehn Züge Verspätungen, die sich auf mehr als viereinhalb Stunden summierten.

Da es sich bei dieser Tat um einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr handelte, sucht die Bundespolizei nach Zeugen, die Hinweise geben können.

Mitteilung der Bundespolizei