Leipzig (dpa) - Die Leipziger Universität strebt eine Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle bei der Pharmazie-Ausbildung an. Das teilte die Rektorin der Hochschule, Beate Schücking, am Donnerstag nach einem Gespräch mit Pharmaziestudenten mit. Diese hatten klare Aussagen zur Zukunft der von der Schließung bedrohten Pharmazie-Ausbildung gefordert. Es gäbe intensive Gespräche mit zuständigen Ministerien, so die Rektorin. Es sei aber noch nichts spruchreif.

Die Hochschule hatte 2011 beschlossen, die Apotheker-Ausbildung aufzugeben, um Sparvorgaben der damaligen schwarz-gelben Landesregierung zu erfüllen. Es hagelte Proteste. Seitdem sucht die Uni nach Lösungen für den Erhalt der Pharmazieausbildung.

Auch in diesem Jahr werde die Uni 36 Pharmazie-Studenten immatrikulieren, so die Rektorin. Neben Haushaltsmitteln stünden dafür auch Sondermittel aus dem Wissenschaftsministerium bereit. Alle derzeit Studierenden und die 36 zum Wintersemester neu Immatrikulierten könnten ihren Studiengang ordnungsgemäß absolvieren.