Rom (dpa) - Die italienische Regierung hat sich darauf geeinigt, im kommenden Jahr deutlich mehr Schulden zu machen. Es werde mit einer Neuverschuldung von 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung geplant, erklärten die Vizepremierminister Luigi Di Maio und Matteo Salvini in einer gemeinsamen Mitteilung. Italien ist so hoch verschuldet wie kaum ein anderes Land der Welt, die großzügigen Wahlversprechen hatten die Märkte in Nervosität versetzt. Italien steht wegen der Verschuldung seit Jahren unter dem Druck der EU, diese zu senken.