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Nach Vorfällen beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden Ausschreitungen beim FCM: Verein verschärft Sicherheitsmaßnahmen

Nach den gewaltsamen Vorfällen beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden zieht der 1. FC Magdeburg Konsequenzen. Der Club kündigt bauliche und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen an.

Von Alina Bach Aktualisiert: 25.02.2026, 18:28
Nach schweren Ausschreitugen beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden hat der 1. FC Magdeburg jetzt erste Maßnahmen angekündigt.
Nach schweren Ausschreitugen beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden hat der 1. FC Magdeburg jetzt erste Maßnahmen angekündigt. Foto: IMAGO/Christian Schroedter

Magdeburg. - Der 1. FC Magdeburg hat nach den schweren Ausschreitungen beim Heimspiel gegen SG Dynamo Dresden Konsequenzen angekündigt. Anlass sind die gewaltsame Vorfälle rund um die Nordtribüne und den Gästeblock während des Heimspiels am 24. Januar 2026, bei denen es zu Angriffen mit Pyrotechnik und Wurfgeschossen kam. In der Folge wurden zahlreiche Menschen verletzt, darunter auch Einsatzkräfte. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Um die Sicherheit bei künftigen Spielen zu erhöhen, will der Club unter anderem die frühere Sektorentrennung hinter den Blöcken 7 und 8 dauerhaft schließen, bauliche Sicherungen im Gästebereich ausbauen und die Videoüberwachung erweitern, verkündet der Club in einer Pressemitteilung.

FCM-Krawalle: Für Stadionverbotsverfahren, gegen Kollektivstrafen

Auch wolle man konsequenter gegen Personen vorgehen, die sich an Gewalttaten beteiligen. Sobald dem Verein Täterdaten vorliegen, werde man Stadionverbotsverfahren einleiten. Bislang sei das jedoch nicht der Fall, weshalb der Verein um Hinweise von Zeugen bittet.

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Klar stellt sich der FCM am 25. Februar gegen Kollektivstrafen: „Das Fehlverhalten einzelner Personen steht nicht stellvertretend für die große Mehrheit friedlicher, leidenschaftlicher und verantwortungsvoller Anhänger, die Woche um Woche mit ihrem Engagement ein positives Bild unseres Clubs und des Sports insgesamt prägen.“ Ziel der Maßnahmen sei es, erneute Eskalationen zu verhindern und den Stadionbesuch für alle sicherer zu machen.

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Nach den Vorfällen am 19. Spieltag und dem jüngsten Eklat der Fanhilfe setzte das Unternehmen GeoFly, ein Bronze-Partner des FCM, seine Zahlungen aus. Grund dafür war, dass der Geschäftsführer keine sichtbare Aufarbeitung der Vereinsführung erkennen könne.