Fußball

FCM prüft Lage

Der 1. FC Magdeburg plant eine intensivere Prüfung des Kartenvorverkaufs für das Spiel gegen den FC Hansa Rostock.

Von Manuel Holscher 16.08.2017, 01:01

Magdeburg l Drittligist 1. FC Magdeburg will nach den schweren Fan-Krawallen beim DFB-Pokalspiel zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC den Kartenvorverkauf für das Ligaduell am 9. September gegen die Hanseaten noch intensiver überprüfen.

Der freie Ticketverkauf für das Ost-Derby zwischen dem FCM und Rostock ist verschoben worden. Grund dafür war, dass die Fanszene Rostock in einem Brief mitgeteilt hatte, dass die eigentlich für das Ost-Derby ausgeschlossenen Hansa-Anhänger an fast 1000 Eintrittskarten gekommen seien. Durch die Krawalle am Montag hat sich die Situation jetzt noch einmal verschärft. „Wir können beim freien Vorverkauf für das Rostock-Spiel ein paar Maßnahmen für Einschränkungen einleiten“, sagte FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik. „Wir werden die Postleitzahlen der Käufer erfassen, die Anzahl der Tickets an sich begrenzen und zuteilen, wer Karten kaufen darf. Diese Maßnahmen treffen wir aber sonst auch bei Risikospielen.“

Der FCM befinde sich laut Kallnik im Austausch mit den Rostocker Verantwortlichen und dem DFB. Wann der freie Vorverkauf für das Ost-Derby startet, ist noch offen. Eigentlich war eine Verlegung von Dienstag auf den morgigen Donnerstag geplant.

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