Güsen l In der ersten Runde des HVSA-Landespokals hat der Güsener HC die Überraschung um Haaresbreite verpasst. Gegen den Sachsen-Anhalt-Ligisten SG Lok Schönebeck lag der GHC lange Zeit in Führung und verlor seine Heimpartie nach einer hektischen Schlussphase 33:34 (17:15).

Auch wenn für den Verbandsligisten das Pokalspiel eher den Charakter eines Testspiels trug, war es ein schmerzvolles Ende am Samstagabend in der Elbe-Havel-Sporthalle. Über weite Strecken der Partie lagen die Schützlinge um Trainer Kevin Haßbargen in Führung. Nach zunächst ausgeglichenem Beginn hatte Güsen zur Pause mit 17:15 die Nase vorne und baute den Vorsprung auf vier Tore aus (20:16, 35.). Als Lok in der 49. Minute erstmals nach langer Zeit die Führung an sich riss (26:25), blieb der GHC dran und glich wieder aus (32:32, 59.). In einer hektischen Schlussphase mit einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Florian Mache und Rot gegen Tom Lehnau fehlte dem Außenseiter aber die Abgeklärtheit, um für die Pokalüberraschung zu sorgen.
Güsen: Bretschneider, K. Haßbargen (1), Schulz (6/1), Mache (3), Lepper (1), Faber (7), Biermann, Kampe (3), Fritz (8), Prause, Mäser (1), Hagenau, Lehnau (3)
Siebenmeter: Güsen 2/1 – Schönebeck 6/5 Zeitstrafen: Güsen 3 – Schönebeck 4; Rot (o.B.): Tom Lehnau (Güsen, 59.)