Halberstadt l Vier Siege, ein Remis und nur eine Niederlage aus den sechs Punktspielen im Jahr 2018: Die sportliche Bilanz des Regionalligisten VfB Germania Halberstadt kann sich sehen lassen. Wenngleich beim 1:1 zuletzt gegen den ZFC Meuselwitz noch mehr drin war, die Halberstädter treten sehr gefestigt und selbstbewusst auf.

Neuzugang Pepic stark

Einer der maßgeblich zum aktuellen Mannschaftserfolg beiträgt ist Winterneuzugang Hasan Pepic, der schon drei Saisontreffer für den VfB Germania Halberstadt erzielte, zuletzt am Mittwoch gegen den ZFC Meuselwitz. Auch er hat den Teamgeist schon verinnerlicht, hätte lieber auf den Treffer verzichtet, wenn dafür das Team gewonnen hätte.

Er blickte voraus auf das kommende Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten BFC Dynamo am Sonntag (13.30 Uhr, Friedrich-Ludwig-Jahn-Park). „Da müssen wir unsere Chancen besser nutzen, dürfen auch nicht weite Teile der zweiten Halbzeit verschlafen. Ansonsten aber werden wir auch in Berlin wieder heiß auf das Spiel sein, wollen gewinnen.“ Der 25-Jährige fühlt sich inzwischen angekommen und wohl in Halberstadt: „Ich will weiter helfen, damit die Mannschaft Erfolg hat.“

Coach Andreas Petersen lobte sein Team für die Leistung am Mittwoch. „Das war Wahnsinn, was wir angeboten haben.“ Auch in Berlin wollen er und das Team zeigen, dass „wir frecher und selbstbewusster geworden sind. Wir besitzen Mentalität und Qualität. Gegen Meuselwitz war aber klar, dass wir das Tempo nicht über 90 Minuten halten können“.

Germania Halberstadt möchte mehr

Petersen sprach vor dem Spiel beim BFC Dynamo vom gewachsenen Anspruch seiner Elf. Das Team möchte nun mehr. Beim Berliner Fußballclub, nach einem Tag mehr Erholung als zuletzt während der Englischen Wochen, fehlt Kapitän Benjamin Boltze nach zehnter Gelber Karte. „Damit müssen wir leben“, so Petersen, der auch in der Hauptstadt wieder rotieren möchte.