Halberstadt l Am 4. Januar standen Albert, Victoria und Stephan Rupprich zum 29. Sachsen-Anhalt Randori in Merseburg mit weiteren 200 Judokas auf der Matte, um sich im freundschaftlichen Zweikampf auf das neue Wettkampfjahr vorzubereiten.

Am 11. Januar durften Hannah Duve und Albert Rupprich beim 24. Internationalen Sparkassenpokal in Jena ihrer Leidenschaft nachgehen. Der Sparkassenpokal ist als internationales Ranglistenturnier des Judoverbands Thüringen ausgeschrieben und ist dementsprechend mit einem hochwertigen Teilnehmerfeld besetzt. Mehr als 300 Teilnehmer aus allen Bundesländern, Tschechien und Österreich kämpften an diesem Tag in den Altersklassen U13 und U18 um die Podestplätze.

Duve im Pech

Hannah Duve und Albert Rupprich mussten sich in ihren jeweiligen Gewichtsklassen mit 11 und 15 Kämpfern messen. Die Mädchen der U13 und U18 machten den Anfang und somit konnte sich Hannah gleich nach Wettkampfbeginn auf ihre ersten Kämpfe vorbereiten. Sie kämpfte souverän und zog bis ins Halbfinale ein. Hier machte sie allerdings einen ihr gut bekannten Fehler und musste den Sieg und somit den Einzug ins Finale ihrer Gegnerin überlassen. Hannah landete somit in der Hoffnungsrunde und kämpfte um Bronze. Sie geriet in eine Festhaltetechnik und das so unglücklich, dass sie unbeabsichtigt von ihrer Gegnerin gewürgt wurde. Sie nutzte die Möglichkeit des Aufgebens durch Abklopfzeichen nicht und versuchte sich aus dieser Technik zu befreien, doch der Druck auf ihren Hals war zu groß. Nach Ablauf der Festhaltezeit blieb Hannah ein undankbarer fünfter Platz und ein dicker Kloß im Hals, der ihr die Luft zum Atmen nahm. Hannah brauchte nun eine Zeit, um sich von dem Würgegriff zu erholen.

Über den langen Weg zu Bronze

Nun lag es an Albert Rupprich für Germania noch eine Medaille zu erkämpfen. Er startete motiviert und zielorientiert in den Auftaktkampf und holte sich den ersten Sieg. Die Chancen standen gut. Aber leider musste Albert in der zweiten Runde seinen Sieg abgeben und somit auch die Chance auf die Finalplätze. Seine Kämpfe musste er somit in der Hoffnungsrunde fortsetzen und den längeren Weg zur Bronzemedaille in Kauf nehmen. Albert trennten noch drei weitere Kämpfe bis zum dritten Platz und diesen wollte er unbedingt.

Mit seinem nächsten Gegner sollte er es nun länger zu tun haben, denn nach Ablauf der regulären Kampfzeit befand sich Albert im Golden Score und rang immer noch um eine Wertung. Es gelang ihm und er holte sich den Sieg. Der nachfolgende Kampf endete mit drei Bestrafungen (Shidos) für seinen Gegner und brachte Albert ebenfalls den Sieg. Zum Abschluss siegte Albert auch in seinem letzten Kampf souverän und holte sich und für Germania die verdiente Bronzemedaille.