Wieder einmal saßen die Volleyballer des USC Magdeburg nach der 1:3 (-16, -23, 18, -14)-Heimniederlage in der Volleyball-Regionalliga gegen den VC Potsdam-Waldstadt ziemlich "bedröppelt" auf ihrer Bank. Zuvor hatten sie die Zuschauer erneut auf eine regelrechte Achterbahnfahrt im Spielverlauf mitgenommen.

Alte Neustadt (hoe). Der erste Satz dieses Regionalliga-Spieles verhieß dabei schon nichts Gutes für die Gastgeber, die dem favorisierten VC Potsdam-Waldstadt eigentlich mehr Paroli bieten wollten. Nach dem 4:5 schienen die Magdeburger aber das Spiel übers Netz einstellen zu wollen, gerieten über 4:9, 5:12 und 14:21 ins Hintertreffen. Besonders in der Annahme wackelten die Hausherren beträchtlich, hatten in diesem Spielabschnitt nicht wirklich eine Chance, da sich die Fehler auf alle Spieler verteilten.

Ein völlig anderes Bild dann im Folgedurchgang. Aus einer stabilen Annahme heraus zog der USC-Sechser jetzt ein schnelles Angriffsspiel auf und erspielte sich beim 10:6 eine Vier-Punkte-Führung. Da jetzt auch die Aufschläge der Magdeburger besser kamen, verhinderte man auf der Gegenseite das schnelle Kombinationsspiel und war dem entsprechend auch im Block erfolgreicher, so dass beim 21:17 der Satzausgleich greifbar nahe war.

Doch die "Studenten" hatten ihre Nerven nicht im Griff. Unkonzentriertheiten im Abschluss und ein paar Wackler in der Annahme ließen die Potsdamer wieder Oberwasser bekommen, und der Satz war "futsch" (23:25).

Es spricht zunächst für die USC-Spieler, die den Rückschlag im dritten Satz gut wegsteckten und diesmal "Nägel mit Köpfen" machten. Mit dem sicheren 25:18-Erfolg zum 1:2-Satzanschluss konnte die Heimmannschaft wieder Hoffnung schöpfen.

Allerdings blieb es nur bei der Hoffnung. Völlig konsterniert mussten Trainer und Zuschauer mit ansehen, wie die Magdeburger nichts mehr zustande brachten, als hätte jemand den Ausschalter gedrückt. In erster Linie war der kollektive Blackout in der Annahme dafür verantwortlich, aber auch in Angriff und Block lief kaum etwas Positives zusammen. Das 14:25 bedeutete letztendlich die 1:3-Heimpleite und damit die dritte Punktspielniederlage in Folge.

"Es ist einfach zum K....., einerseits spielen wir nicht nur gut mit, reißen dann aber im nächsten Moment alles mit dem A... wieder ein, kippt die ganze Mannschaft einfach um", fand USC-Trainer Hendrik Oelze nach dem Spiel ziemlich drastische Worte. Zumindest war aber auch zu sehen, dass die Magdeburger durchaus in der Lage sind, besser Volleyball zu spielen. Und das müssen sie schon am kommenden Sonntag (15 Uhr) in einem weiteren Heimspiel gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg auch tun. Denn die Berliner sind ein unmittelbarer Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg.

USC: Glücklederer, Hagemeier, Hennig, Kliefoth, Lautenschläger, Noack, Opitz, Vogler, A. Ziskins, E. Ziskins.