Wulferstedt l Allerdings fiel der Sieg etwas zu hoch aus.

HSC beginnt schläfrig

„Das Ergebnis ist sicherlich zu hoch ausgefallen. Wulferstedt war zu Beginn die bessere Mannschaft, hat uns phasenweise dominiert“, blickt Marco Wagner zurück. Das Duell vor seiner Haustür gegen seinen Ex-Verein begann mit einem frühen Treffer von Christian Reimann und einer schläfrigen HSC-Mannschaft, vielleicht Nachwirkungen des guten Halberstadt Testspiels. Obwohl mit Max Stadler ein ehemaliger Wulferstedter den Ausgleich erzielte, reagierte Wagner, brachte seine Wechsler bereits nach einer halben Stunde. Seine Mannschaft verstand das Zeichen und Niclas Müller erzielte kurze Zeit später die Führung für den HSC. „Die Jungs müssen verstehen, dass sie in jedem Spiel alles geben müssen. Egal, wie gut die Spiele davor gelaufen sind“, sagte Wagner.

Im zweiten Durchgang bestätigten die Haldensleber ihre gute Frühform eindrucksvoll. Denny Hevekerl, Kevin Zimmermann, erneut Niclas Müller, Felix Kaschlaw und Marian Rosenbach schossen für effektive Ohrestädter einen 7:1-Erfolg heraus. Das Konzept, mit vielen Neuzugängen den Konkurrenzkampf ordentlich anzuheizen, scheint bereits zu funktionieren. „Sie ziehen alle mit und kämpfen um ihre Position“, erkannte der HSC-Coach, der seiner Mannschaft gestern für die gute zweite Halbzeit einen Tag Pause spendierte.

Bereits am Sonnabend geht es beim Landesligisten Union Heyrothsberge wieder auf den Rasen (Anstoß: 18.30 Uhr). In den letzten Wochen vor dem Saisonstart werden dann Stephan Kobert und Ingo Herrmanns das Team für den privat verhinderten Wagner trainieren. „Ich habe keine Bedenken, denn wir arbeiten alle drei überragend zusammen“, lobt der Coach.