Mieste/Oebisfelde l Konkret: Der Post SV Magdeburg, der zuletzt drei Siege in Folge landete, empfängt die HSG Altmark West am Sonnabend um 18 Uhr, die sogar auf vier Erfolge am Stück zurückblicken kann.

Etwas bescheidener ist man beim SV Oebisfelde II. Aber auch die Allerstädter können auf eine kleine positive Serie zurückschauen. Sie bringen es auf zwei Siege nacheinander und wollen morgen, wenn sie in heimischer Halle ab 16 Uhr auf den Güsener HC treffen, natürlich Erfolg Nummer drei feiern.

Hält die HSG-Erfolgsserie?

Doch zurück zur HSG Altmark West. Was die Mannschaft vom Trainergespann Torsten Wagner und Dominec Soeder in den vergangenen Wochen abgeliefert hat, ist schon bemerkenswert. Aus sieben Spielen holten die HSG-Männer sechs Siege. Vier davon in der vergangenen Partien. Die letzte Niederlage datiert vom 30. November, als in eigener Halle gegen den SV Langenweddingen knapp mit 25:26 verloren wurde.

Aufgrund der starken Auftritte haben sich die Westaltmärker mit 18:12 Zählern auf Rang fünf vorgearbeitet. Drei Plätze vor ihnen, auf Position zwei, liegt indes der morgige Kontrahent - die Post aus der Landeshauptstadt.

„Wir haben einen Lauf, aber auch Post ist natürlich gut dabei. Sie steht nicht umsonst momentan auf Rang zwei. Es kann also eine Begegnung auf Augenhöhe werden. Sicherlich wird auch die Tagesform eine Rolle spielen. Wir sind jedenfalls gewappnet“, erklärte HSG-Trainer Torsten Wagner.

Gürtler-Einsatz noch offen

Mit Blick auf das Personal gibt es bei der HSG keine großen Veränderungen. Weiterhin wird wohl der verletzte Kreisläufer Chris Krause fehlen. Dafür gehört nun Kreisläufer Christian Grabow von der Reserve der HSG fest zum Kader. Ungewiss ist dagegen der Einsatz von Philipp Gürtler.

SVO II erwartet Tabellennachbarn

Im Lager des SV Oebisfelde II soll dagegen der Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich fortgesetzt werden. Die SVO-Reserve, die sich mit 10:20 Punkten auf Platz zehn vorgearbeitet hat, erwartet mit dem Güsener HC einen Tabellennachbarn. Die jungen Gäste, die vergangenen Sonnabend mit 26:40 in Mieste untergingen, halten mit 11:19 Zählern Position neun. Sollte der SVO diese Partie gewinnen, würde er mit den Güsenern die Plätze wechseln.

Doch Oebisfeldes Trainer Tobias Stefani warnt: „Wir lassen uns von dem Ausgang in Mieste nicht blenden. Güsen hat sich dort unter Wert verkauft. Die Mannschaft kann einen besseren Ball spielen. Wir müssen vor allem den Rückraum der Gäste beachten. Wir selbst müssen konzentriert zu Werke gehen. Besonders mit Blick auf die Chancenverwertung.“