Binde/Arendsee l . Zum Auftakt warten die Männer des SV Binde in der Staffel 2 der 2. Bundesliga zunächst die SG Spandau und am Sonntag noch NKC/Iduna Berlin II. Los geht es dann am Sonnabend in der Arendseer Kegelhalle pünktlich um 13 Uhr, während das Match am Sonntag gegen NKC/Idunau II um 10 Uhr ansteht.

„Es sieht tatsächlich so aus, als wenn es nun endlich losgehen würde. Wir nehmen die Situation jetzt erstmal so an und freuen uns auf den Start“, so SVB-Teamleiter Alf Schernikau.

Spitzenspiel zum Auftakt in die Saison

Und der Auftakt hätte eigentlich auch gar nicht schlimmer - oder auch besser - kommen können. Denn auf dem Programmplan steht gleich das Spitzenspiel der letzten Saison schlechthin. Zu Gast in Arendsee ist nämlich die SG Spandau mit Spitzenspieler Sebastian Kurzer, der übrigens aus Arendsee stammt.

Die SG sicherte sich in der abgelaufenen Spielzeit den Staffelsieg in der 2. Bundesliga und verwies die Männer des SV Binde auf den zweiten Rang. „Wir wollen das Spiel natürlich mit 3:0 gewinnen, um unsere weiße Heimweste zu wahren, die schon 43 Spiele andauert. Zuletzt kamen die Spandauer hier nicht so gut zurecht und wir haben klar gewonnen. Doch da hatte Sebastian Kurzer, der sonst immer zweistellig punktet, einen schlechten Tag erwischt. Ich erwarte ein spannendes Spiel“, so Schernikau weiter.

SVB-Kader ist vollzählig

Am Sonntag dann treten die Binder gegen NKC/Iduna II an. Diese Mannschaft spielt seit zwei Jahren in der Liga und wurde bisher auf der eigenen Bahn immer souverän bezwungen. „Das streben wir natürlich auch am Sonntag wieder an“, so der Teamleiter.

Der kann für das Wochenende auch wieder auf den bewährten Kader bauen. Wenn alles normal läuft, sollten Burkhard Thiede und Jochen Neubauer beginnen, im Mittelblock folgen dann die beiden Youngster Carlo Thiede und Richard Albrecht, während die erfahrenen Stefan Dombrowski und Schernikau selbst den Wettkampf beschließen werden. „Als Ersatzmann steht uns diesmal Wolfram Albrecht zur Verfügung“, gibt Schernikau zu Protokoll.

Die Zuschauer müssen allerdings beachten, dass sie die Kegelhalle in Arendsee an beiden Wettkampftagen nur mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten dürfen.

„Wir würden die Spiele eigentlich ganz anders genießen können und angehen können, aber aufgrund von Corona spielen da schon einige andere Dinge eine Rolle“, so Alf Schernikau, der dennoch auf einen tollen Wettkampfstart hofft.