Stendal l Durch die derzeitige Corona-Situation ist ein Absage der Partie aber noch möglich. Es ist in jedem Fall das vorerst letzte Oberligaspiel der Stendaler für eine geraume Zeit.

Stern Berlin trägt die Heimspiele auf einen Kunstrasenplatz aus. „Es wird am Sonntag ein völlig anderes Spiel und wir müssen uns schnell an die Platzverhältnisse gewöhnen. Von daher trainieren wir die ganze Woche auf Kunstrasen“, sagt Lok-Trainer Jörn Schulz im Vorfeld.

Schulz erwartet technisch starken Gegner

Er schätzt den Gegner als unbequem ein: „Stern hat eine schnelle technische Mannschaft, die auf eigenem Platz sehr schwer zu bespielen ist.“

Noch haben beide Mannschaften miteinander nicht die Klinken gekreuzt, so dass es für diese Partie keine Vergangenheit gibt.

Die Steglitzer sind der Aufsteiger aus der Berlin-Liga. Sie haben bisher sieben Partien ausgetragen, davon drei gewonnen und drei verloren (ein Unentschieden) und stehen mit zehn Punkten auf Rang zwölf im unteren Mittelfeld des Klassements.

Überraschend dabei ist, dass Stern schon fünfmal auswärts gespielt und dabei drei Siege verbucht hat. Daheim hat es eine Niederlage und ein Unentscheiden gegeben.

SFC Stern 1900 noch ohne Heimsieg

Die Berliner warten somit noch auf den ersten Saison-Heimsieg.

„Da sich beide Mannschaften nicht kennen wird die Tagesform entscheidend sein. Wir wollen die gezeigten Leistungen weiter festigen und fahren mutig nach Berlin“ blickt Schulz voraus.

Zuletzt fehlte bei den Stendalern Denis Neumann. Zudem verletzte sich noch Steven Schubert am Sonntag beim 0:0 gegen Blau-Weiß Berlin. Sind beide so wichtigen Spieler wieder fit? „Das kann man bei beiden noch nichts sagen. Tendenz ist, dass eher kein Einsatz möglich ist“, sagte Schulz im Vorfeld.

Als Schiedsrichter der Partie ist Hannes Wilke (Trebbin) angesetzt.