Stendal l Die SG Walsleben/Rochau verlor indes gegen den SSV Besiegdas Magdeburg unglücklich 1:2. Das Spiel der SG Tangermünde/Wittenmoor gegen die SG Harz wurde abgesagt. Die Gäste bekamen aufgrund von verletzten und kranken Spielerinnen kein Team zusammen. Das Spiel wird neu angesetzt. Ein Termin wurde bisher noch nicht gefunden.

Auf der Heinz-Förster-Sportanlage brachte Nora Fahrenholz die Gastgeberinnen nach vier Minuten in Führung. Doch die Magdeburgerinnen konterten den Treffer mit dem Ausgleich von Lorena Morton Moreno (11.). Auch das dritte Tor ging auf das Konto der Gäste. Sophie-Isabell Gehring unterlief ein Eigentor, so dass Medizin wieder in Führung ging – 2:1 (15.).

Anfangsphase sehr torreich

Nach dieser spektakulären Anfangsviertelstunde ließen es beide Mannschaften etwas ruhiger angehen. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Charlene Leppich auf 3:1. Mit diesem Stand ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel machten es die BSV-Kickerinnen noch einmal spannend. Gehring machte ihren Lapsus aus Halbzeit eins wieder wett und markierte das 3:2. Dies hielt nur von kurzer Dauer, denn ein Doppelpack von Lea-Christin Dähre und Leppich stellten die Weichen endgültig auf Sieg – 5:2. Die Matschkus-Elf hatte aber noch nicht genug. Leppich, mit ihrem dritten Tor in diesem Spiel, und Fahrenholz machten am Ende den 7:2-Kantersieg perfekt.

Matschkus zieht Fazit

„Es war ein verdienter Sieg. Meine Mannschaft hat richtig guten Fußball gespielt. Das war der vierte Sieg im vierten Spiel und wir haben mit 29 Toren den besten Sturm der Liga. Eine überzeugende Leistung haben Phia Lichterfeld und Romy Stach gezeigt. Aber auch Charlene Leppich mit ihren drei Toren hat ein starkes Spiel gemacht“, freute sich Medizin-Trainerin Kirsten Matschkus nach dem Spiel.

Spielgemeinschaft mit gutem Willen

Im Walslebener Eichengrund hatte der favorisierte Gast von Besiegdas klar das Kommando auf dem Platz, ließ aber viele Chancen ungenutzt. Die Gastgeberinnen zeigten eine gute Einstellung, sahen sich aber meist in die Defensive gedrängt. Doch wenn sie mal durchkamen, wurde es gefährlich. Alina Günther hatte aber das Glück nicht auf ihrer Seite und scheiterte aussichtsreich. Nach einer halben Stunde fiel die SSV-Führung. Einen Eckball köpfte Nancy Kuhlicke mit einem wuchtigen Kopfball in die Maschen – 0:1 (32.).

Aber die Spielgemeinschaft zeigte Moral. Mit einem Doppelpass wurde Marie-Luise Prycia gekonnt freigespielt und zog direkt ab. Der Ball landete zum 1:1 hinter SSV-Keeperin Frances Bartl im Kasten. Dies war gleichzeitig der Halbzeitstand.

Im zweiten Abschnitt war es ein zerfahrenes Spiel. Beide Mannschaften geizten mit Torraumszenen, so dass sich das Geschehen zu meist im Mittelfeld abspielte. In der 69. Minute bekam SG-Kapitänin Claudia Becker den Ball nach einem Freistoß unglücklich an die Hand – Elfmeter. Kuhlicke übernahm Verantwortung und traf flach ins rechte Eck – 1:2 (70.).

Die Schlussoffensive der Gastgeberinnen blieb zwar nicht aus, aber sie war einfach zu harmlos, um doch noch etwas Zählbares zu Hause zu lassen.

Am Ende gewannen die Magdeburgerinnen glücklich aber auch verdient.