Bismark l Einer der damaligen Wildcard-Gewinner war Uwe Meyer, der noch heute eng mit dem TuS Schwarz-Weiß Bismark beziehungsweise dem Fußball im Kreis überhaupt verbunden ist. Denn durch seine Tätigkeit als Sportreporter bei der Volksstimme führt ihn der Weg auch immer wieder in das Waldstadion zurück. Autor Stefan Rühling hat mit ihm über seine Erinnerungen gesprochen.

Volksstimme: Uwe Meyer, was fällt Ihnen zum Rematch ein?

Uwe Meyer: Das war eigentlich bloß ein Gag, den mein Kollege Christian Meyer und ich hatten. Dieser hat mich auch angemeldet. Die Begründung der Bewerbung lautete damals, dass mein Interesse vor allem dem Nachwuchs sowie den Spielklassen im Kreis galt und immer noch gilt. Weiterhin schrieb Christian, dass ich ein Defensivspezialist sei, der sicher gebraucht würde. Damit habe ich letztlich den Startplatz bekommen, obwohl wir uns wirklich nichts dabei ausgerechnet hatten.

Woran können Sie sich noch erinnern?

Das war ein wunderschönes Erlebnis, einmal so einen Mann wie Ulf Kirsten aber auch die anderen, ehemaligen Profis kennenzulernen. Ich kann mich auch noch gut an das 2:1 für Leverkusen erinnern. Dieses fiel nach einem Freistoß. Ich tobte damals vor Ingo Saager im Stendaler Tor rum, weil er jemand auf die Linie gestellt hat. Mein Gegenspieler brachte mich dann etwas in die Bredouille, Judt schoss und der Ball floppte an mir vorbei ins Tor. Im richtigen Spiel hätte mir Saager wohl den Kopf abgeschlagen.

Welchen Stellenwert hat das Spiel für Sie?

Neben dem Pokalsieg mit dem Schinner SV „Eintracht“ aus der Saison 1992/1993 war dies für mich das schönste, fußballerische Erlebnis.