Zerbst l Mit dem TSV Breitengüßbach reist zwar nur der aktuell Tabellensechste in Zerbst an, aber in der Hinrunde musste die Truppe um Kapitän Timo Hoffmann die bisher einzige Niederlage der Saison einstecken.

„Die Niederlage in Breitengüßbach schmerzt und deswegen haben wir natürlich noch etwas gut zu machen und wollen zu Hause unbedingt gewinnen, um die gute Ausgangslage in der Tabelle nicht einzubüßen“, erläutert Hoffmann die Herangehensweise.

Besonders auf ihrer heimischen Anlage nördlich von Bamberg sind die Gelb-Schwarzen gefährlich. Auf den sehr ergiebigen Bahnen erzielen sie reihenweise Ergebnisse von über 3800 Kegeln und auch Einzelresultate jenseits der 650 Kegel. Doch auswärts ist in dieser Saison immer wieder der Wurm drin, wodurch bisher nur vier Zähler in der Fremde zu Buche stehen und damit der Mittelfeldplatz trotz der Klasse der Breitengüßbacher zu erklären ist.

Bester Gästeakteur auswärts ist Christian Jelitte auf Rang sechs in der Schnittliste. In der Addition mit den Heimergebnissen ist er sogar Spitzenreiter der Liga. Beachten müssen die Zerbster weiterhin Mario Nüßlein, der zu Hause bereits die 700er Marke geknackt hat. Stützen der Mannschaft sind zudem Kapitän Tobias Stark und der tschechische Routinier Robin Parkan.

„Wir wissen, was uns erwartet. Wir müssen daher wieder schnell das Heft in die Hand nehmen. Wenn es uns gelingt, ähnlich Druck auszuüben, wie gegen Split, bin ich überzeugt, dass wir gewinnen werden“, zeigt sich Hoffmann zuversichtlich.

Fernduell

Im Fernduell mit Staffelstein, die zu Hause mit Lorsch eine machbare Aufgabe haben, wird es auch darum gehen, wieder möglichst wenig Mannschaftspunkte einzubüßen.

Beim SKV können die Reservisten vom vergangenen Wochenende um Fabian Seitz und Philipp Vsetecka wieder auf Einsatzzeiten hoffen. Die Breite des Kaders ist auf dem gewünschten Niveau der Zerbster Verantwortlichen, was die Rotation zulässt.

Die erste Kugel rollt zur gewohnten Zeit ab 13 Uhr am Zerbster Schützenplatz.

In den weiteren Partien stehen sich Schwabsberg und Amberg gegenüber. In dem Spiel zwischen Raindorf und Bamberg wollen die Chambtalkegler den dritten Platz absichern. Bei den Aufsteigern in Zwickau gegen Neumarkt geht es um den letzten Strohhalm im Kampf um den Klassenerhalt.