Berlin (dpa) - Mit oder ohne den neuen Starspieler Philippe Coutinho - der FC Bayern München will am zweiten Bundesliga-Spieltag beim FC Schalke 04 den ersten Sieg der neuen Saison.

Nach dem 2:2 zum Auftakt gegen Hertha BSC ist der Meister am Samstag schon gefordert. Ebenfalls im Blickpunkt an diesem Bundesliga-Samstag: Ein Torhüter-Duell, zwei mutige Aufsteiger und ein genervter Trainer an der Weser.

EDELJOKER: Beim FC Bayern wurde der neue Topstar Philippe Coutinho herbeigesehnt, doch in seiner ersten Bundesliga-Partie dürfte der Brasilianer zunächst nur auf der Bank sitzen. Trainer Niko Kovac hat angekündigt, dass es für Coutinho beim FC Schalke 04 noch nicht für 90 Minuten reichen wird. "Er ist erst seit zweieinhalb Wochen im Training. Dem werden wir Rechnung tragen", sagte Kovac.

TORHÜTER-DUELL: Beide sind die klare Nummer eins, beide als Kapitäne Anführer ihrer Mannschaften: Im Duell des FC Schalke 04 mit dem FC Bayern stehen auch die Torhüter Alexander Nübel und Manuel Neuer im Fokus. Es ist das erste Mal, dass Schalke-Youngster Nübel und sein Vorgänger und Nationaltorhüter Neuer in der Liga aufeinandertreffen. "Das ist mein erstes Spiel gegen Bayern München. Gleich zuhause. Ich freue mich drauf, vor allem als Kapitän", sagte Nübel, der auch mit einem Wechsel zu den Münchnern in Verbindung gebracht worden war.

WEIßE FLAGGE: Die will Union Berlins Trainer Urs Fischer nach der 0:4-Klatsche zum Bundesliga-Auftakt des Neulings gegen RB Leipzig noch nicht schwenken. "Nach einem Spiel schon die Flinte ins Korn werfen? Da habe ich in meiner Karriere schon ganz andere Dinge erlebt", sagte der Schweizer, der im Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Samstag die ersten Bundesliga-Punkte mit den Berlinern holen will.

FEUER FREI: Wie Union kassierte auch Aufsteiger SC Paderborn zum Auftakt eine Niederlage - auch wenn das 2:3 bei Bayer Leverkusen deutlich knapper war. Trainer Steffen Baumgart setzt auch im ersten Heimspiel gegen den SC Freiburg am Samstag auf Offensive. "Offenes Visier, Feuer frei!", kündigte er an. "Wir spielen ja nicht so, um uns zu gefallen, sondern weil wir eine Idee dahinter haben."

KRISE: Die will Trainer Florian Kohfeldt bei seinem SV Werder Bremen nach dem 1:3 zum Start gegen Fortuna Düsseldorf auf keinen Fall sehen. "Meiner Meinung nach wird uns in dieser Saison sehr, sehr früh eine Situation eingeredet, die weder existent noch in unseren Köpfen ist", schimpfte Kohfeldt. Dennoch sind nach der Auftaktpleite die Erwartungen an der Weser vor dem Duell mit der TSG Hoffenheim hoch.

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