Reinbek (dpa) - Im elsässischen Eguisheim rammt ein Mann ohne erkennbaren Grund seiner Frau ein Messer ins Bein und stürzt sich aus dem Fenster. Céleste Kreydenweiss und Luc Bato von der Police municipale stehen vor einem Rätsel.

Als Wanderer von einem an Tollwut erkrankten Reh attackiert werden und eine weitere Frau tot aufgefunden wird, glauben Céleste und Luc ein Muster zu erkennen. Kann es sein, dass jemand den Tollwuterreger für seine Morde benutzt?

Jules Vitrac, Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin, hat das Elsass für eine neue Krimiserie entdeckt. "Der Teufel von Eguisheim" ist bereits der zweite Fall für das sympathische Ermittlerduo Kreydenweiss und Bato.

Die Geschichte ist spannend, logisch aufgebaut und plausibel. Glücklicherweise verfällt die Autorin nicht in den Fehler, vor allem einen Wohlfühl-Roman für Elsassfans mit seitenlangen Elogen zur regionalen Cuisine und Traditionen zu schreiben.

- Jules Vitrac: Der Teufel von Eguisheim. Rowohlt Verlag, Reinbek, 368 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-499-27325-4.

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Der Teufel von Eguisheim