Warum Fangschrecke gemeldet werden soll Seltener Gast: Gottesanbeterin schaut bei Familie in Burg beim Essen vorbei
Sie sieht aus, als wäre sie einem Film entsprungen und ist eine imposante Erscheinung. Eine Gottesanbeterin - eine Fangschrecke - hat sich einer Familie auf dem Esstisch in Burg gezeigt.

Burg - Sie ist die einzige Vertreterin der Fangschrecken in Mitteleuropa und auf jeden Fall ein Blickfang. Nun schaute eine Gottesanbeterin (latein: Mantis religiosa) in Burg auf einem Esstisch vorbei.
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Hier kann aber Entwarnung gegeben werden: Die Gottesanbeterin ist für Menschen nicht gefährlich, da ihre Kauwerkzeuge die Haut nicht durchdringen können. Und sie ist auch nicht schädlich.
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Schon die alten Ägypter und Römer sollen von ihr fasziniert gewesen sein. Gottesanbeterinnen sind geschützt.
Wer ein Exemplar sieht, sollte es mit einem Foto festhalten und entweder der Internetplattform www.gottesanbeterin-gesucht.de oder der Seite der Landesanstalt für Umwelt (LAU) melden.
Fotos von Fangschrecke aus dem Jerichower Land dienen der Wissenschaft
Die imposanten Insekten breiten sich nun auch in Sachsen-Anhalt aus. Um die Verbreitung genau nachvollziehen zu können, sind die Meldungen zur Fangschrecke wichtig. Die Beobachtungen werden überprüft und finden Eingang in die zentrale Artendatenbank des LAU.
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Von Experten können sie für die wissenschaftliche Auswertung, die Bearbeitung der Roten Listen und die Fortschreibung der Artverbreitung genutzt werden.
Übrigens ist das LAU ebenfalls an Sichtungen des Hirschkäfers sowie bestimmter Lurche wie dem Laubfrosch, der Rotbauchunke oder auch dem Nördlichen Kammmolch sowie Schildkröten interessiert.