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Eindrücke aus Gommern Silvester 2026: Die Nacht zum Tag gemacht

Spektakuläres Feuerwerk war in allen Orten des Jerichower Landes zu sehen. Ein Eindruck aus Gommern, wie es dort 00 Uhr zuging.

Von Thomas Schäfer 01.01.2026, 16:42
Blick auf den Steinhauerplatz in der Silvesternacht 2025/2026 - das neue Jahr wurde hier mit viel Einsatz von Feuerwerk begrüßt.
Blick auf den Steinhauerplatz in der Silvesternacht 2025/2026 - das neue Jahr wurde hier mit viel Einsatz von Feuerwerk begrüßt. Thomas Schäfer

Gommern - Mit tausenden Raketen, funkelnden Fontänen, Knallern und ohrenbetäubenden Böllern hat Gommern das Jahr 2025 vertrieben und 2026 willkommen geheißen. Während schon den ganzen Silvestertag über immer mal wieder Raketen oder Knaller zu hören waren, brach das wahre „Inferno“ gegen 0 Uhr aus und hielt bis weit nach Mitternacht an.

Gerade auf zentralen Plätzen, wie dem Platz des Friedens vor dem Rathaus, auf dem NP-Parkplatz an der Martin-Schwantes-Straße, vor der evangelischen Kirche St.-Trinitatis oder auch dem Steinhauerplatz wie hier auf dem Foto versammelten sich die Menschen, um das neue Jahr lautstark und lichterloh zu begrüßen.

Eine verhältnismäßig ruhige Nacht für die „Blaulicht-Familie“

Die Nacht wurde für einige Zeit regelrecht zum Tag gemacht. Laut Angaben der Polizei verlief dabei alles im Rahmen, es ist zu keinen relevanten Einsätzen der Polizei gekommen. Von Gommerns Stadtwehrleitung war zu erfahren, dass es bis auf einen Heckenbrand in Leitzkau keine weiteren Einsätze gab.

Andernorts rückte die Feuerwehr auch im überschaubaren Rahmen aus. Aber die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren mussten eben doch ausrücken.

Bei den meisten kamen nicht nur Wunderkerzen zum Einsatz, um das neue Jahr zu begrüßen, sondern Raketen und Böller.
Bei den meisten kamen nicht nur Wunderkerzen zum Einsatz, um das neue Jahr zu begrüßen, sondern Raketen und Böller.
Foto: Thomas Schäfer

Feierlich begrüßten die Menschen des Jerichower Landes das neue Jahr. Dazu gehörten nicht nur Wunderkerzen, wie auf dem Bild, sondern vor allem auch Feuerwerk. Allerorts waren die bunten Lichter am Himmel zu sehen und vor allem war es zu hören, das Feuerwerk.

„Polen-Böller“ im Einsatz?

Mit einer Lautstärke und teils auch Beben im Boden, dass die Vermutung nahe liegt, dass auch die sogenannten illegalen „Polenböller“ ihren Weg in das Jerichower Land gefunden haben.

Aber warum muss es eigentlich zum Jahreswechsel knallen? Der ganze Lärm soll nur einen Zweck haben: böse Geister vertreiben - ein Anliegen wohl aus heidnischen Zeiten. Der Brauch, Sprengstoff an Festen wie Silvester einzusetzen, soll aus China kommen. Dort macht man das seit dem 12. Jahrhundert.

Es dauerte aber lange, bis die Deutschen damit anfingen: 1506 soll das erste Feuerwerk in Deutschland gezündet worden sein.