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Verdächtige Haustürbesuche Stadtwerke Haldensleben warnen vor unseriösen Haustürgeschäften

Bei den Haldensleber Stadtwerken häufen sich Meldungen von Bürgern, die von unseriösen Haustürgeschäften berichten. Das Unternehmen rät den Bürger zu Vorsicht.

Von vs/tf 04.03.2026, 15:30
Die Stadtwerke Haldensleben (SWH) warnen aktuell vor ungebetenen Gästen an der Haustür.
Die Stadtwerke Haldensleben (SWH) warnen aktuell vor ungebetenen Gästen an der Haustür. Symbolfoto: Kai Remmers/dpa-tmn

Haldensleben - Die Stadtwerke Haldensleben (SWH) warnen aktuell vor ungebetenen Gästen an der Haustür. Verunsicherte Kunden hätten sich in den vergangenen Wochen wieder vermehrt mit Hinweisen auf unseriöse Haustürgeschäfte im Haldensleber Stadtgebiet gemeldet, teilt das kommunale Unternehmen mit.

Vor allem ältere Bürger seien demnach von solchen ungebetenen Haustürbesuchen betroffen. Sogenannte Drückerkolonnen würden dabei versuchen, sich durch Überrumpelung und künstlich erzeugten Zeitdruck Verträge etwa für Dienstleistungen, Strom oder Internet zu erschleichen.

Stadtwerkemitarbeiter machen keine Haustürgeschäfte

Mitarbeiter der Stadtwerke machten keine solchen Haustürgeschäfte, stellen die SWH in der Mitteilung klar. „Gespräche über Tarif- oder Vertragsänderungen werden von uns grundsätzlich weder unangekündigt noch an der Haustür durchgeführt“, so Melanie Offelmann, Bereichsleiterin Kundenservice.

Die Mitarbeiter der Stadtwerke würden ausschließlich zum Ablesen der Zählerstände oder für Wartungsarbeiten zu den Kunden nach Hause kommen, und das auch nur nach vorherige Ankündigung. „Zudem können sich unsere SWH-Mitarbeitenden jederzeit eindeutig ausweisen“, heißt es von Melanie Offelmann. Im Zweifelsfall sollten sich die Bürger immer einen Dienstausweis zeigen lassen.

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Melanie Offelmann rät auch davon ab, vorschnell Verträge an der Haustür abzuschließen. Auch sollten keine Unbekannten einfach ins Haus gelassen und im Zweifel die Polizei verständigt werden. „Sollte dennoch ein Vertrag übereilt zustande gekommen sein, besteht kein Anlass zur Sorge: Innerhalb von 14 Tagen kann vom gesetzlichen Widerrufsrecht Gebrauch gemacht und vom Vertrag zurückgetreten werden.“

Polizei rät zu Vorsicht

Auf dem Polizeirevier Börde seien in der jüngsten Vergangenheit keine Meldungen zu verdächtigen oder betrügerischen Haustürgeschäften eingegangen, teilt Pressesprecherin Claudia Seidemann auf Nachfrage der Volksstimme mit. Aber auch sie rät zur Vorsicht.

Grundsätzlich sollten die Bürger bei unangekündigten Haustürbesuchen immer skeptisch sein und sich im Zweifel einen Ausweis zeigen lassen. Sollte etwas verdächtig vorkommen, sei es immer ratsam, das Gespräch zu beenden und die Tür zu schließen.

Verdächtige Haustürbesuche oder gar Betrugsversuche sollten zudem immer bei der Polizei gemeldet werden, sagt die Polizeisprecherin. Betrüger würden sich immer neue Maschen ausdenken und man sei auf die Meldungen der Bürger angewiesen, um auf diese aufmerksam zu werden.