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Spendenaufruf aus Wulkau Winterkleidung für die Ukraine dringend im Kreis Stendal gesucht

Das seit vielen Jahren aktive Team aus Wulkau unterstützt den aktuellen Spendenaufruf der Ukraine-Hilfe Lobetal.

Von Andrea Schröder 10.02.2026, 18:14
Seit Jahren unterstützen die Wulkauer die Ukraine-Hilfe Lobetal in Bernau bei Berlin. Aktuell wird dringend Winterkleidung  benötigt.
Seit Jahren unterstützen die Wulkauer die Ukraine-Hilfe Lobetal in Bernau bei Berlin. Aktuell wird dringend Winterkleidung benötigt. Foto: Ukraine-Team Wulkau

Wulkau. - Eisige Kälte und dazu Strom- und Heizungsausfälle: In der Ukraine leiden viele Menschen unter dem Angriffskrieg Russlands. Gerade bei den seit Wochen frostigen Temperaturen spitzt sich die Situation in manchen Gegenden zu. Grund für die Ukraine-Helfer um Familie Schneider aus Wulkau, mit einem spontanen Hilfeaufruf die aktuelle Spendenaktion der Ukraine-Hilfe Lobetal zu unterstützen.

„Viele Menschen leben bei tiefem Frost in ungeheizten Häusern. Strom fällt stundenweise bis ganz aus, Heizungen frieren ein, Reparaturen sind kaum möglich. Kinder, alte Menschen und Kranke sind besonders betroffen“, macht die Ukraine-Hilfe Lobetal aufmerksam. „Seit 32 Jahren helfen wir in der Ukraine, seit vier Jahren im Schatten eines schweren Krieges. Die Not hat sich verändert – sie ist härter, kälter und stiller geworden“, heißt es weiter auf der Internetseite der zum Cura-Hominum-Verein gehörenden Initiative aus Bernau bei Berlin.

Auch Schuhe, Batterien und Kerzen sind wichtig

Zwar gab es gerade großzügige Lebensmittelspenden mit Mehl, Reis und Fertiggerichten sowie Vorratsdosen, doch ist das Lager ansonsten fast leer. Wegen der winterlichen Bedingungen der vergangenen Wochen sind kaum Spenden angekommen. Ein leerer Lkw stehe bereit, der in eine der vom Krieg besonders betroffenen Städte in der Ukraine fahren soll. Deshalb startet der neue Spendenaufruf, den die Wulkauer unterstützen, sagt Doris Schneider und bittet um Hilfe. Besonders dringend benötigt werden zum Beispiel Decken und Schlafsäcke, warme Pullover und Winterkleidung, auch Unterwäsche und Winterschuhe. Außerdem Taschenlampen, Powerbanks, Generatoren, Batterien, Kerzen und Kerzenreste, Camping-Gasöfen und passende Gaskartuschen. Auch haltbare Lebensmittel sind weiterhin nötig.

„Wir machen vom 17. bis 19. Februar eine Notsammlung bei uns und freuen uns über Lebensmittel und Winterkleidung, die dringend benötigt werden“, berichtet Doris Schneider. Wer spenden möchte, meldet sich bitte vorher unter der Telefonnummer 039383/289 in der Dachdeckerei an.