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16. Januar 2026 Ausgehen in Magdeburg - Tipps zu Events, Veranstaltungen und Freizeit am Freitag 

Konzerte, Gedenken und Humor gehören zu dem, was den Veranstaltungskalender in Magdeburg am Freitag, 16. Januar 2026, bereichert.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 09.01.2026, 23:06
„Der Herr der Ringe & Der Hobbit – Das Konzert“ in Magdeburg.
„Der Herr der Ringe & Der Hobbit – Das Konzert“ in Magdeburg. Foto: Star Entertainment

Magdeburg - Auch Freitag, der 16.1.2026, hält in Magdeburg vielfältige Termine im Veranstaltungskalender bereit. Die Volksstimme hat sie auf dieser Seite zusammengetragen. 

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Kräftig gefeiert wird in den Clubs der Stadt. Zu den Partys am Wochenende hat die Volksstimme eine eigene Seite zusammengestellt.

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„Der Herr der Ringe & Der Hobbit – Das Konzert“ in Magdeburger Getec-Arena

„Der Herr der Ringe & Der Hobbit – Das Konzert“ beginnt am 16. Januar 2026 um 20 Uhr in der Getec-Arena in der Berliner Chaussee 32. Die Cinema Festival Symphonics bringen mit großem Orchester, Solisten und Chor die preisgekrönte Filmmusik von Howard Shore live auf die Bühne.

Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.

Das Programm vereint Motive aus beiden Tolkien-Verfilmungen und führt das Publikum musikalisch durch Mittelerde – vom Auenland über Rohan bis zum Schicksalsberg. Klangwelten wie die bösartigen Themen Mordors, die Reitermotive der Nazgûl oder die lyrischen Melodien der Elben entfalten dabei ihre Wirkung im Konzertsaal. Ergänzt wird die Aufführung durch eigens produzierte Licht- und Leinwandanimationen, die Szenen, Landschaften und Stimmungen visualisieren und eine zusätzliche Erzählebene öffnen.

Shore wurde für seine Kompositionen mehrfach mit Oscar, Grammy und Golden Globe ausgezeichnet; seine Musik gilt als prägendes Element der Filmreihen. Bekannte Stücke wie „The Last Goodbye“ und „Far over the Misty Mountains Cold“ bilden emotionale Höhepunkte.

Friedenslieder auf dem Alten Markt in Magdeburg

Mit einem gemeinsamen Singen von Friedensliedern eröffnet Magdeburg am 16. Januar 2026 die Aktionswoche „Eine Stadt für alle“. Von 18 bis 19 Uhr versammeln sich Menschen auf dem Alten Markt, um ein öffentliches Zeichen für Demokratie, Toleranz und ein weltoffenes Miteinander zu setzen. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Simone Borris, die den Abend mit einem Grußwort eröffnet.

Unterstützt von Magdeburger Chören, Musikern und den Dombläsern entsteht ein musikalischer Auftakt, der zur Teilnahme und zum Mitsingen einlädt. Auf dem Programm stehen traditionelle und moderne Friedenslieder, deren Texte und Noten im Vorfeld online abrufbar sind. Vor Ort werden Programmhefte - hier auch als Download - und Kerzen ausgegeben. Die Initiative versteht sich als öffentlicher Startpunkt der Aktionswoche, die Engagement sichtbar machen und ein deutliches Signal gegen Hass, Ausgrenzung und Gewalt senden möchte.

Gedenkkonzert im ehemaligen Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg

Am 16. Januar 2026 erinnert ein Gedenkkonzert in der Kirche des Kunstmuseums Magdeburg im ehemaligen Kloster Unser Lieben Frauen in der Regierungsstraße 4 bis 6 an die Zerstörung der Stadt im Jahr 1945. Ab 20.30 Uhr gestaltet das Ensemble Megaphon ein „Friedenswandelkonzert“, das sowohl der Bombennacht als auch allen Opfern von Krieg und Gewalt gewidmet ist.

Die Musiker – Lenka Zupková (Violine), Vlady Bystrov (Klarinette/Saxofon) und Nemanja Lukić (Akkordeon) – verbinden Werke aus Barock und Gegenwart, darunter Kompositionen von Ignaz Biber, Arvo Pärt, Toshio Hosokawa und Tigran Mansurian. Ergänzt werden sie durch Improvisationen und eigene Stücke. Das Programm nutzt den Kirchenraum als Klanglandschaft: Spielorte verändern sich, Lichtregie verstärkt die Atmosphäre und lädt zu kontemplativer Wahrnehmung ein.

Bereits um 20 Uhr ist das Publikum eingeladen, sich für den abschließenden Choral „Dona nobis pacem“ einzusingen. Der gemeinsame Gesang mit dem Ensemble setzt zum Konzertschluss ein hörbares Zeichen für Hoffnung, Frieden und Erinnerung.

„Die Trauernde Magdeburg“ in der Magdeburger Johanniskirche

Unter dem Titel „Die Trauernde Magdeburg“ bietet Nadja Gröschner am 16. Januar 2026  zwei Rundgänge mit szenischer Lesung rund um die historische Symbolfigur des Magdeburger Stadtwappens an. Um 17 und 20 Uhr treffen sich die Teilnehmenden an der Westhalle der Johanniskirche, um zunächst mehr über die Magd auf der Burg – das Sinnbild der Stadt – und ihre kulturgeschichtliche Bedeutung zu erfahren.

Nach einem Spaziergang durch das nahe gelegene Knattergebirge und einer Einführung in die Geschichte der Johanniskirche öffnet sich das Portal für einen besonderen Bühnenmoment: Die Schauspielerin Ines Lacroix erweckt die Wappenfigur in einem tableau vivant zum Leben. Grundlage ist ein poetischer Monolog der Berliner Autorin Annett Gröschner, der Krieg, Verlust und Hoffnung thematisiert und an die Zerstörung Magdeburgs erinnert.

Den Abschluss bildet um 21.38 Uhr das stadtweite Glockengeläut zum Gedenken an die Bombennacht – begleitet von dem Appell „nie wieder“. Tickets sind über die Feuerwache Magdeburg erhältlich.

„39 Minuten – Ein Gedenkabend“ im Magdeburger Forum Gestaltung

Mit „39 Minuten – Ein Gedenkabend“ erinnert das Forum Gestaltung in der Brandenburger Straße 9/10 am 16. Januar 2026 um 20 Uhr an den 81. Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs. Seit zwei Jahrzehnten widmet sich das Haus diesem Datum mit künstlerischen Formaten, um an die Bombardierung von 1945 zu erinnern und zugleich den historischen Kontext sichtbar zu halten. Beteiligt sind unter anderem Johanna Mohr, Warnfried Altmann, Hermann Naehring und Norbert Pohlmann, die mit Texten, Musik und performativen Elementen eine vielstimmige Auseinandersetzung gestalten.

Die Veranstaltung greift Erinnerungen, Analyse und Gegenwartsbezüge auf und setzt ein Zeichen gegen die Verharmlosung oder Verzerrung historischer Tatsachen. Der Abend versteht sich als Mahnung und als Beitrag zum gesellschaftlichen Gedächtnis der Stadt, das die Bombennacht tief geprägt hat. Abschließend versammeln sich Publikum und Mitwirkende um 21.28 Uhr im Innenhof des Forum Gestaltung, um gemeinsam dem Glockengeläut aller Magdeburger Kirchen zu lauschen – ein stilles Gedenken an die Opfer und ein Appell an Verantwortung und Wachsamkeit.

"Autoritäre Rebellion" mit Andreas Speit in der Magdeburger Stadtbibliothek

In seinem aktuellen Buch "Autoritäre Rebellion" geht der Journalist und Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit der Frage nach, wie antimoderne Reflexe breite Schichten der Gesellschaft erfassen und sie immer weiter nach rechts rücken. Am Freitag, 16. Januar, stellt er seine jüngste Veröffentlichung um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek im Breiten Weg 109 vor.

Plastisch schildert der Autor Erfahrungen, die ihn über Jahre erschüttert haben und für ihn von allgemeiner Bedeutung sind: "Sie sind Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Vereinsmitglieder, Doppelkopfspielende, Tennispartnerinnen oder Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Sie haben sich entschieden: Diese Bundesrepublik ist nicht mehr ihre Republik. Wir kennen sie, sie sitzen nicht nur in den Parlamenten oder Talkshows, sie sitzen auch an Küchen- oder Stammtischen. Sie sind wie wir, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Ihre Revolte strebt ins Autoritäre."

Kenntnisreich und auf der Basis soziologischer Analysen versucht Andreas Speit den tieferen Ursachen dafür auf die Spur zu kommen, warum offensichtlich bei so vielen rückwärtsgewandte Vorstellungen vorherrschen. Die damit einhergehende Radikalisierung hat Folgen: Anzweiflung der Realität, Ablehnung des Rechtsstaats, Delegitimierung der Demokratie.

Andreas Speit, geboren 1966, lebt als Journalist und Buchautor in Hamburg und ist bundesweit für Zeitungen, Medienportale und den Rundfunk tätig. Zu seinen Themenschwerpunkten zählen rechtsextremistische Netzwerke und Ideologien. Ausgezeichnet u.a. vom Deutschen Journalisten-Verband, ist Andreas Speit darüber hinaus häufig als Referent für politische Stiftungen tätig.

„Das Recht, Rechte zu haben“ mit Alessandro Bellardita im Magdeburger Moritzhof

Der Richter und Publizist Alessandro Bellardita spricht am 16. Januar 2026 um 18 Uhr im Moritzhof über das Verständnis von Menschenwürde im deutschen und europäischen Kontext. Unter dem Titel „Die Essenz der Menschenwürde – das Recht, Rechte zu haben“ widmet sich der Referent der Frage, warum gerade der Begriff „Würde“ den ersten Artikel des Grundgesetzes prägt und damit zum Fundament der deutschen Verfassungsordnung wurde.

Bellardita beleuchtet die historischen und politischen Entwicklungen, die zu diesem Bekenntnis führten, und stellt zugleich Bezüge zur italienischen Verfassung her, die in ihrer Nachkriegsentstehung ähnliche Wertvorstellungen formulierte.

Mit seiner persönlichen europäischen Perspektive – sizilianische Herkunft und berufliche Erfahrung in Deutschland – schlägt er eine Brücke zwischen beiden Rechtskulturen. Der Vortrag bietet Einblicke in juristische Grundlagen, gesellschaftliche Verantwortung und die Bedeutung des Menschenwürdeprinzips für Demokratie und Rechtsstaat in Europa.

"Wir sind gegen dafür" in der Magdeburger Zwickmühle

Die Magdeburger Zwickmühle hat mit "Wir sind gegen dafür" ein politisch-satirisches Programm auf dem Spielplan, das mit Marion Bach und Heike Ronniger sowie wechselweise Christoph Deckbar oder Oliver Vogt agiert. Termine gibt es um 20 Uhr am 9., 16. und 30.1. und am 6., 13., 20. und 26.2. in der Leiterstraße 2a.

Unter der Regie von Matthias Brenner und nach einem Buch von Frank Voigtmann und Robert Schmiedel richtet sich der Blick auf Widersprüche des gesellschaftlichen Alltags.

Die Produktion greift Fragen nach Demokratie, Kapitalismus und politischen Haltungen auf und verknüpft sie mit Beobachtungen aus Wirtschaft, Verkehr, Parteienlandschaft und Generationendebatten. Auch kulturelle Bezüge wie Sieben Brücken von Karat erscheinen als Ausgangspunkt für Reflexionen über Gegenwart und Vergangenheit. In einer Ankündigung heißt es, dass das Kabarett keine einfachen Antworten liefert und dennoch ein neues Programm präsentiert.

Clifford Brown & The Getaway spielen im Magdeburger Flowerpower

Die jüngste Countryband Magdeburgs tritt am 16. Januar 2026 um 19 Uhr im Flowerpower auf und präsentiert ein Programm, das sich stilistisch eng an den Wurzeln des amerikanischen Country anlehnt. Im Zentrum steht Sänger und Gitarrist Clifford Brown, der gemeinsam mit vier weiteren Musikern die Tradition seines Vaters, des Country-Performers Les Brown, aufgreift und weiterführt.

Das Ensemble, in der regionalen Musikszene bereits bestens bekannt, legt seinen Schwerpunkt auf einen abwechslungsreichen Mix aus Klassikern des Genres, neu interpretierten Hits und eigenen Kompositionen, die sich stilistisch zwischen Folk, Country und Americana bewegen. Mit charakteristischen Melodien, rhythmischer Energie und markanter Bühnenpräsenz möchten die fünf Musiker ihr Publikum nach Nashville versetzen und zugleich an die Geschichte des Country erinnern.

Im Anschluss an das Konzert wird die Veranstaltung mit einer Party und DJ-Set fortgesetzt.

„Nie wieder still – Queere Verfolgung gestern und heute“ im Magdeburger einLaden

Mit der Ausstellung „Nie wieder still – Queere Verfolgung gestern und heute“ eröffnet der einLaden am 16. Januar 2026 eine zweiwöchige Schau zu Lebensrealitäten queerer Menschen in Vergangenheit und Gegenwart. Bis zum 27. Januar werden am Breiten Weg 30 Dokumente, Biografien und thematische Zugänge präsentiert, die aufzeigen, wie systematisch queere Personen in unterschiedlichen historischen Epochen verfolgt, ausgegrenzt oder marginalisiert wurden.

Zugleich verweist die Ausstellung auf aktuelle Formen von Diskriminierung, Bedrohung und Gewalt – national wie international – und betont, dass queere Geschichte weiterhin geschrieben wird. Ziel der Präsentation ist es, Unsichtbarkeit aufzuheben, Aufmerksamkeit zu schaffen und Besucher zu einer reflektierten Auseinandersetzung einzuladen.

Ergänzend finden geführte Rundgänge statt, die Hintergründe erläutern und Raum für Gespräch, Fragen und Austausch bieten. Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen „Eine Stadt für alle“ und wird vom CSD Magdeburg e.V. organisiert.

„Girls Riot präsentiert – Überwindung und Community“ im Volksbad Buckau

Unter dem Titel „Girls Riot präsentiert – Überwindung und Community“ lädt das Volksbad Buckau am 16. Januar 2026 um 19 Uhr zu einem Filmabend im Rahmen der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ der Initiative Weltoffenes Magdeburg ein. Gezeigt werden sechs internationale Kurzfilme, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit intersektionalem Feminismus auseinandersetzen.

Die Auswahl entstand in einem Kurationsworkshop für junge Frauen* beim KUKI Kurzfilmfestival Berlin und richtet sich an ein Publikum, das sich für vielfältige Lebensentwürfe, gesellschaftliche Barrieren und solidarische Handlungsräume interessiert. Die Filme greifen Themen wie Selbstbestimmung, kulturelle Identität, Diskriminierungserfahrungen und Gemeinschaft auf und verbinden persönliche Geschichten mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Sie beleuchten Erfahrungen von queeren Jugendlichen, indigenen Traditionen oder Alltagsrassismus und bieten zugleich Identifikationsmomente und Anlass zur Diskussion. Der Abend versteht sich als offenes, niedrigschwelliges Angebot, das Austausch fördert und zum gemeinsamen Weiterdenken einlädt. Eintritt frei, empfohlen ab 15 Jahren.

Simon Becker und Band in der Festung Mark

Am 16. Januar 2026 lädt die Festung Mark ins Stübchen im Hohepfortwall zu einem Kneipenkonzert mit Simon Becker und Band ein. Der Auftritt im historischen Ambiente des Hohepfortewalls präsentiert handgemachte Livemusik in entspannter Atmosphäre.

Becker, seit Jahren in Magdeburgs Songwriter-Szene aktiv, verbindet eingängige Melodien mit persönlicher Textsprache und einer stilistischen Mischung aus Folk-, Pop- und Rock-Elementen. Unterstützt von seiner Band entstehen dichte Arrangements, die zwischen nachdenklichen Stücken und energiegeladenen Passagen wechseln und die Vielfalt seines Repertoires hörbar machen.

Abend in den Magdeburger Gruson-Gewächshäusern

Am 16. Januar bieten die Gruson-Gewächshäuser in der Schönebecker Straß 128b von 18 bis 21 Uhr eine nächtliche Gewächshauserkundung an. Besucher erhalten die Gelegenheit, die Pflanzenwelt nach Einbruch der Dunkelheit aus einer ungewohnten Perspektive kennenzulernen. In mehreren Gewächshäusern finden wiederholt kurze Führungen mit Taschenlampen statt, bei denen seltene und ungewöhnliche Gewächse vorgestellt werden. Gleichzeitig lassen sich Beobachtungen zum nächtlichen Verhalten verschiedener Tierarten machen, darunter die Schlafplätze der Straußwachteln.

Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene sowie an Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren. Eigene Taschenlampen können mitgebracht werden; der Eintritt ist von 18 bis 20 Uhr möglich. Der Abend bietet eine Mischung aus Wissensvermittlung, Naturbeobachtung und Entdeckeratmosphäre, die insbesondere Familien und naturinteressierte Gäste anspricht. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, Ticketverkauf erfolgt ausschließlich an der Abendkasse.

Musikalischer Abend im Machwerk

Einen musikalischen Abend zum Gedenken an die Zerstörung Magdeburgs im Jahr 1945 veranstaltet das Machwerk im Breiten Weg 114a am 16. Januar 2026. Im Mittelpunkt stehen die zeitkritischen Lieder von Eddie Weimann. Seine Texte kreisen um Themen wie Krieg, gesellschaftliche Spaltung, Angst und Instrumentalisierung, zugleich aber auch um Hoffnung, Zusammenhalt, Liebe und poetische Gegenkräfte.

Moderiert von Ilka Hein, die zusätzlich rezitiert und singt, entsteht ein Programm, das emotionale wie politische Ebenen verbindet und aktuelle Diskurse reflektiert. Musikalisch begleitet wird Weimann von Henning Netzold an der Gitarre sowie Dirk Hoffmann an Saxofon und Blaswandler. Der Abend versteht sich als künstlerischer Kommentar zum kollektiven Erinnern und als Beitrag zur Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart.

Besuch im Magdeburger Technikmuseum

Das Technikmuseum Magdeburg präsentiert auf 2.000 Quadratmetern eine beeindruckende Sammlung zur Technik- und Industriegeschichte. Zahlreiche Maschinen bieten Einblicke in die Industrie, die Luft- und Raumfahrt sowie das traditionelle Handwerk. Dampfmaschinen, Transmissionsanlagen und historische landwirtschaftliche Geräte vermitteln eine Vorstellung davon, wie im 19. Jahrhundert gearbeitet und gelebt wurde. Historische Fahrzeuge, darunter auch Feuerwehrfahrzeuge, wecken Erinnerungen an die DDR-Zeit. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Geschichte der Drucktechnik und der Wasserversorgung, wodurch eine umfassende Sammlung der Industriekultur Magdeburgs und der Region entsteht.

Mit über 6.000 Objekten verfügt das Technikmuseum Magdeburg über die größte und umfangreichste technik-historische Sammlung in Sachsen-Anhalt. Die Dauerausstellung zeigt anhand von Originalen und Modellen die technische Entwicklung von 1847 bis in die 1980er Jahre.

Das Technikmuseum befindet sich in der Dodendorfer Straße 65. Geöffnet hat es dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 17 Uhr.

Ausverkauft in Magdeburg

Keine Tickets waren zum Redaktionsschluss mehr für den Satirischen Jahresrückblick um 19.30 Uhr im Kabarett "...nach Hengstmanns" im Breiten Weg 37 zu haben. Ausverkauft waren auch "Caveman" um 20 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle im Breiten Weg 8a und die "Music-Night: Depeche Mode" zur gleichen Zeit im Oli in der Olvenstedter Straße 25a. Vergriffen waren auch die Eintrittskarten fürs Theater Magdeburg mit der "Schachnovelle" um 19.30 Uhr im Schauspielhaus des in der Otto-von-Guericke-Straße 64 und mit dem Gedenkkonzert um 20 Uhr im Opernhaus am Universitätsplatz 9.

Gegebenfalls sind an der Abendkasse noch Restkarten zu haben.