Ehrung für Einsatz Wie Holger Paech die Gala für die Magdeburger des Jahres sieht und wie man mitmacht
Der nächste Herbst kommt in Magdeburg bestimmt. Dann können Vorschläge zur Ehrung der Magdeburger des Jahres eingereicht werden. Gedanken darf man sich schon jetzt machen.

Magdeburg. - Als Holger Paech zum Abschluss der Volksstimme-Gala zur Ehrung der Magdeburger des Jahres über sein Projekt zur Ehrung der Ottersleber sprach, betonte er, dass all das ohne die vielen Unterstützer aus Vereinen, Kirchen und Schulen nicht möglich wäre, war das mehr als ein Dankeschön. Es war eine Beschreibung dessen, was bürgerschaftliches Engagement in Magdeburg ausmacht: viele Schultern, die gemeinsam tragen. Paech, der 2025 bei der Wahl zum „Magdeburger des Jahres“ die meisten Leserstimmen erhielt, steht exemplarisch für eine Stadt, in der Ehrenamt nicht Ausnahme, sondern gelebter Alltag ist. Und er betonte, dass die Ehrung der Volksstimme für ihn ein Vorbild ist. Doch wie funktioniert diese genau?
„Magdeburger des Jahres“ – dieser Titel wird jedes Jahr von der Volksstimme gemeinsam mit ihren Leserinnen und Lesern vergeben. Ausgezeichnet werden Menschen, die sich in besonderer Weise für andere einsetzen, oft jenseits von Öffentlichkeit und persönlichem Nutzen. Paechs Projekt in Ottersleben, das lokale Initiativen sichtbar macht und generationsübergreifendes Engagement würdigt, traf genau diesen Kern. Für ihn selbst war Magdeburg dabei stets Vorbild: eine Stadt, in der viele Menschen im Ehrenamt „so viel leisten“ und damit andere motivieren.
Wie die Ehrung für Einsatz in Magdeburg funktioniert
Auch wenn die offizielle Suche nach Kandidaten erst im Herbst beginnt, lohnt sich der Blick nach vorn schon jetzt. Denn der Auswahlprozess lebt davon, dass Engagement wahrgenommen, weitergegeben und benannt wird. Traditionell ruft die Volksstimme im Herbst dazu auf, Vorschläge einzureichen. Leser können Menschen nominieren, die im zurückliegenden Jahr durch soziales, kulturelles oder gesellschaftliches Engagement aufgefallen sind.
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Nach der Einreichungsphase stellt die Redaktion eine Kandidatenliste zusammen, die in der Zeitung und online ausführlich vorgestellt wird. Erst danach beginnt die eigentliche Wahl: Über mehrere Wochen entscheiden ausschließlich die Leserinnen und Leser per Abstimmung, wer den Titel tragen soll. Die Ehrung der Gewinner bildet schließlich den feierlichen Abschluss.
Schon jetzt Gedanken machen
Dass man sich schon Monate vorher Gedanken darüber macht, wen man vorschlagen könnte, ist ausdrücklich gewollt. Projekte wie das von Holger Paech zeigen, dass nachhaltiges Engagement Zeit braucht – und dass Anerkennung nicht erst im Moment der Auszeichnung beginnt. Die Wahl zum „Magdeburger des Jahres“ ist deshalb weniger ein Wettbewerb als ein Spiegel der Stadtgesellschaft. Sie macht sichtbar, wer Magdeburg zusammenhält – heute und in Zukunft.