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Demo nach Streit um Müllentsorger und Museum Stendals Landrat macht „verwegene Idee“ öffentlich: Um diesen Deal geht es

Ein Haus mit einem Verkaufswert von 0 Euro, eine spontane Demo und ein Landrat, der sparen muss: Der Kreis Stendal steht unter Druck - und just in diesem Moment gibt es einen risikoreichen Kompromissvorschlag. Doch der Plan birgt einige Fallstricke.

Von Victoria Barnack 28.01.2026, 14:17
Mitglieder vom Linken-Ortsverband in Osterburg demonstrierten  für den Erhalt des Kreismuseums und gegen den Umzug der ALS nach Stendal (von links): Nicole Wendel, Klaus-Jürgen Schulz, Jutta Emanuel, Birgit Brüggemann, Jürgen Emanuel und Ina Emanuel.
Mitglieder vom Linken-Ortsverband in Osterburg demonstrierten für den Erhalt des Kreismuseums und gegen den Umzug der ALS nach Stendal (von links): Nicole Wendel, Klaus-Jürgen Schulz, Jutta Emanuel, Birgit Brüggemann, Jürgen Emanuel und Ina Emanuel. Foto: Victoria Barnack

Osterburg. - Mit Plakaten haben sie ihn in Osterburg erwartet: Stendals Landrat Patrick Puhlmann (SPD) informierte am Dienstag über den geplanten Wegzug des kommunalen Müllentsorgers ALS und die Zukunft des baufälligen Kreismuseums. Beides ist so umstritten, dass der hiesige Linken-Ortsverband spontan eine Demo organisierte. Das Engagement scheint sich auszuzahlen. Denn Puhlmann hatte einen Vorschlag dabei – eine „verwegene Idee“ wie er es nennt, von der am Ende alle Seiten profitieren könnten.