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Streit um Abfallentsorger Im Kreis Stendal drohen höhere Müllgebühren: Umstrittene Sparidee stellt Politiker vor Dilemma bei Abfallentsorgung

Der Abfallentsorger ALS will von Osterburg nach Stendal ziehen, um zu sparen. Für den Kreistag ein Dilemma: Wählt er die günstigere Zentrale oder die Präsenz in der Fläche? Bezahlen müssen es am Ende alle Bürger.

Von Victoria Barnack und Andreas König 17.01.2026, 06:32
Weil die Kreis-Tochter ALS ab Ende 2027 Altpapier, Restmüll und Bioabfall selbst entsorgt, muss ein Neubau her - der nun für heftigen Streit sorgt.
Weil die Kreis-Tochter ALS ab Ende 2027 Altpapier, Restmüll und Bioabfall selbst entsorgt, muss ein Neubau her - der nun für heftigen Streit sorgt. Foto: Patrick Seeger/dpa

Stendal. - Bleibt die Verwaltung des Müllentsorgers ALS in Osterburg oder ziehen alle Mitarbeiter nach Stendal? Diese Frage ist zum Politikum mutiert. Während der Bürgermeister am „Geist der Gebietsreform 1994“ festhalten will, argumentiert der ALS-Chef mit knallharten Zahlen. Nun muss der Kreistag entscheiden, was schwerer wiegt: die gute Gemeinschaft der drei Altkreise oder das Sparpotenzial für alle Gebührenzahler.